Neuzugang verstärkt Offensive der Wölfe

Erster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin CapitalsErster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin Capitals
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Fans der Selber Wölfe dürfen sich auf einen starken Angreifer freuen. „Wir haben unseren

absoluten Wunschspieler verpflichten können“, verkündeten die Verantwortlichen

des Eissportvereins im Rahmen eines Fanstammtischs mit voller Stolz über den

gelungen Coup. Martin Sekera heißt der Stürmer, der in

den kommenden beiden Spielzeiten die Offensive verstärken

soll.

Der 37-Jährige

Deutsch-Tscheche ist bei den Anhängern kein Unbekannter. Mit dem ETC

Crimmitschau als auch mit den Füchsen Weißwasser war er zu Selber

Oberligazeiten maßgeblich an Toren gegen die Wölfe beteiligt.  Mit dem unter Vertrag genommenen Stürmer ist

man auf der Suche nach Ersatz für Florian Bartels mehr als fündig geworden.

Neben den beiden Stationen war Sekera weiter In der

zweiten Bundesliga aktiv. Nach Dresden und Essen spielte der Routnier, der zudem Erfahrungen aus der tschechischen

Extraliga aufweisen kann, zuletzt in Bremerhaven, schied mit dem Team in den

Play-Offs gegen den späteren Vizemeister München aus.

In aller

Regelmäßigkeit zählte er mit zum Besten was die Liga zu bieten hatte. Seit

seiner ersten Station beim ETC  in der

Saison 1997/98 brachte er es in gesamt 570 Pflichtspielen auf satte 611 Scorerpunkte.

Der Stürmer, zu dem

man bereits seit zwei Jahren in losem Kontakt stand, wird nicht nur für die

erhoffte Offensivpower im Team von Cory Holden sorgen. Auch wird der Neuzugang

den Part des hauptamtlichen Nachwuchstrainers einnehmen und so der vorbildlichen

Abteilung einen weiteren großen Schub geben. Damit wird Sekera, der im Dezember 1971 im übrigen in der Selber

Partnerstadt Pardubice geboren ist, seine

Profikarriere beenden und sich nun im deutsch-tschechischen Grenzgebiet eine

selbstständige Existenz aufbauen. Die Tätigkeit im Selber Nachwuchsbereich sieht

er als Chance und idealen Einstieg in die von ihm angestrebte Trainerlaufbahn,

mit der gleichzeitigen Möglichkeit, selbst als Spieler noch einige Jahre aktiv

zu sein.