Nacht der Entscheidung: Black Hawks wollen ins Finale

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Es wird kein Spiel für schwache Nerven. Mit der Niederlage m vergangenen Sonntag haben die Passau Black Hawks ihre erste Chance auf den Einzug ins Play-off-Finale der Bayernliga verpasst. Die zweite Gelegenheit will die Mannschaft von Trainer Otto Keresztes am Freitag um 20 Uhr in der Eis-Arena nutzen. Schließlich steht das Ziel „Bayernligameisterschaft“ auf dem Spiel, nur der Sieger des Halbfinales wird darüber hinaus das Recht haben, sich für die Oberliga zu bewerben.

„Ich freue mich trotz aller Anspannung auf das Match“, meint Karl-Heinz Duschl, sportlicher Leiter der Hawks gelassen. Die Passauer Eis-Arena dürfte erneut aus allen Nähten platzen, 300 Tickets wurden unter der Woche nach Schweinfurt geschickt. Weit mehr hätten es sein können, aus Unterfranken macht sich erneut eine lautstarke Fankarawane in Richtung Passau auf. Deswegen ist es ratsam, sich bereits im Vorverkauf ein Ticket für das alles entscheidende Halbfinale zu sichern.

Sportlich gesehen scheinen die Passau Black Hawks das Heft in der Hand zu haben. Insgesamt dreimal waren die Migthy Dogs Gast in der Eis-Arena, dreimal haben sie das Eis als Verlierer verlassen. Zuletzt 2:5 im ersten Halbfinale. Darüber hinaus klagen die Schweinfurter über Personalsorgen. Neben Bene Waldner und Sebastian Buchwieser werden wohl auch Zdenek Vanc und Simon Knaup ausfallen, Leistungsträger bei den Unterfranken. Abteilungsleiter Stefan Reiser spricht deswegen von einer „Obersensation, die es wäre, wenn wir den Coup schaffen und in Passau gewinnen“. Die Hawks werden sich von diesen Äußerungen allerdings nicht in die Irre führen lassen. Zwar haben unter der Woche einige Spieler über Magen-Darm-Beschwerden geklagt, sollten aber zum Show-down wieder fit sein. „Wichtig ist es, dass wir aus den Fehlern, die wir in Schweinfurt gemacht haben, lernen. Dessen bin ich mir aber sicher. Vor allem haben die Jungs so viel Herz, die machen den Sack zu“, gibt sich Karl-Heinz Duschl optimistisch.

Sollte es nach 60 Minuten unentschieden stehen, wird die Partie verlängert (zehn Minuten, Sudden Death), steht es auch dann noch unentschieden, wird das Spiel im Penaltyschießen entschieden.


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