Nach 0:4-Rückstand noch ein 5:4

Meisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumtMeisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumt
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Zum Auftakt der neuen Saison in der Regionalliga Südwest haben die Eisbären Heilbronn ihr Spiel bei den Stuttgart Rebels mit 5:4 (0:3, 1:1, 3:0, 1:0) nach Penaltyschießen gewonnen. Dabei haben die Cracks von Trainer Kai Sellers viel Moral gezeigt und haben ein beim Stande von 0:4 sicher verloren geglaubtes Spiel noch gedreht.

Die Partie hatte vor knapp 1000 Zuschauern mit selbstsicher auftretenden Eisbären begonnen, die mit kontrolliert vorgetragenen Angriffen ein frühes Tor suchten. Die Tore jedoch machte der Gegner aus Stuttgart, der die ersten drei Strafzeiten der Eisbären zu drei Überzahl-Treffern nutze. Durch diese Gegentore verunsichert, verloren die Heilbronner schon bald den Faden. Erst nachdem Stuttgart in der 30. Minute sogar auf 4:0 erhöhte schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. In der 32. Minute legte der beste Eisbär, Flügelflitzer Patrick Potulski, auf Marc Oppenländer auf, der die Scheibe zum 4:1 ins Tor schlenzte. Spätestens als Kapitän Hansi Becker in der 45. Minute in Unterzahl das 4:2 markierte, spielten nur noch die Eisbären. Alexander Dexheimer staubte zwei Minuten später zum 4:3 ab, und Sascha Bernhardt gelang in der 52. Spielminute sogar noch der Ausgleich. Am Ende musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem Hansi Becker und Marc Oppenländer für die Eisbären trafen, während Goalie Marian Metz beide Stuttgarter Penaltys entschärfte.