Mucha statt Ibelherr – Trainerwechsel in Königsbrunn

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Paukenschlag beim ESV Pinguine Königsbrunn. Am Samstagnachmittag trennten sich der Verein von Trainer Franz-Xaver Ibelherr. Ausschlaggebend war das zweite Unentschieden in der Aufstiegsrunde. Dazu war die Leistung der Pinguine in den vergangenen Spielen nicht überzeugend. Um das erklärte Ziel des Wiederaufstiegs nicht zu gefährden, wurde sechs Spiele vor Ende diese Maßnahme ergriffen. Als neuer Trainer wird Stürmer Roman Mucha die Pinguine leiten. Mucha agierte bereits in Pfaffenhofen erfolgreich als Spielertrainer. Dies soll er nun auch in Königsbrunn erreichen und spätestens am 5. März den Aufstieg mit dem ESV realisieren. Da in der Landesliga keine Spielertrainer genehmigt werden, wird Mucha bei den Spielen von der Bank aus unterstützt werden.

Zuvor trennte sich der ESV zu Hause von den Wanderers Germering mit 5:5 (1:2, 3:2, 1:1). Das Ergebnis half einzig dem spielfreien Tabellenführer aus Hassfurt der nun zwei Punkte vor dem ESV und drei vor den Wanderers steht.

Hitzig, hochklassig und spannend bis zur letzten Sekunde präsentierte sich das Derby vor über 500 Zuschauern. Bereits nach knapp zwei Minuten mussten die Pinguine eine brenzlige 3:5-Unterzahl überstehen. Dies gelang zwar, aber Germering wirkte wesentlich bereiter und ging wenig später verdient in Führung. Langsam arbeiteten sich die Königsbrunner ins Spiel und konnten durch den an diesem Abend überragenden Patrick Weigant ausgleichen. 16 Sekunden vor der Pause geriet das Team aber erneut in Rückstand.

Mit neuem Schwung kam der ESV aus der Kabine und war nun erst einmal die bessere Mannschaft. Die Folge waren zwei Tore zur erstmaligen Führung. Diese hielt aber nur kurz und die Gäste drehten das Ergebnis mit Hilfe von immer wieder auftretenden katastrophalen Abwehrschnitzern. Weigant war es dann, der erneut den Ausgleich markierte.

Unmittelbar nach Wiederbeginn ging Germering letztmalig in Führung, ehe Marc Weigant bereits in der 44. Minute den Endstand herstellte. Bis zum Ende hatten beide Mannschaften die Möglichkeit zum Sieg, doch einen Sieger hatte die Partie auf Augenhöhe nicht verdient.

Tore: 0:1 (9.) Leinsle, 1:1 (17.) Weigant, P. (Weigant, M., Polaczek), 1:2 (20.) Meier, 2:2 (26.) Schödlbauer (Demmler, Krafczyk), 3:2 (28.) Schwimmbeck (Jänichen, Krafczyk), 3:3 (32.) Geuß, 3:4 (37.) Geuß, 4:4 (39.) Weigant, P. (Krafczyk, Streicher), 4:5 (42.) Schury, 5:5 (44.) Weigant, M. (Weigant, P., Polaczek). Strafen: Königsbrunn 16, Germering 18.