Mit zwei Galavorstellungen zurück an die Tabellenspitze

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Packende 60 Minuten bekamen die über 800 Zuschauer in der Eissporthalle Erding im Topspiel zwischen den Erding Gladiators und dem EHC Bayreuth zu sehen. Am Ende rangen die Gladiators den Gast mit 5:3 nieder und begeisterten einmal mehr ihr Publikum. Gerade 61 Sekunden waren gespielt, da erzielte Krzizok nach Jirik-Pass das 1:0. Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo vor und die Torhüter Viona Harrer und Nicolas Sievers standen oft im Brennpunkt, ein weiteres Tor wollte zunächst aber nicht fallen. Das änderte sich allerdings im zweiten Drittel. Den Torreigen eröffnete Ales Jirik mit dem 2:0, doch verkürzte Josef Potac drei Minuten später in Überzahl auf 1:2. Jetzt folgte die stärkste Phase der Gladiators. Innerhalb von nur 160 Sekunden schraubten Jirik, Krzizok und Johannes Giel das Ergebnis auf 5:1. Aber Bayreuth gab nicht auf und kam durch zwei Treffer von Stoyan auf 5:3 heran. Der Schlussabschnitt hatte es dann in sich. Bayreuth versuchte mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen, aber gegen die Gladiators-Defensive gab es kaum ein Durchkommen. Auch gegen die Bayreuther Schlussoffensive ließ Viona Harrer keinen weiteren Gegentreffer zu und so blieb es beim 5:3.

Die Partie gegen den amtierenden Bayernliga-Meister Miesbach wird den Gladiators Fans noch lange in Erinnerung bleiben. Denn die Gladiators fegten den TEV mit 7:1 aus der eigenen Halle. Großer Wermutstropfen ist allerdings die schwere Verletzung von Alexander Gantschnig, der mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausschied. Zu Beginn der Partie verstärkten die Gladiators zunächst ihre Defensivbemühungen und lauerten auf Konter. Und dieses Konzept ging auf. Nach sensationeller Vorarbeit von Ales Jirik traf Timo Borrmann zum 1:0. Knapp 14 Minuten waren gespielt, da lief es umgekehrt: Borrmann passte, Jirik traf. Als schließlich TEV-Torhüter Mechel einen „Kullerschuß von Lachner zum 3:0 passieren ließ, kannte der Jubel unter den mitgereisten Gladiators Fans keine Grenzen mehr. Auch im zweiten Drittel knüpfte der TSV an die Leistung aus den ersten zwanzig Minuten an. Lachner erhöhte in Überzahl auf 4:0 und Borrmann wuchtete den Puck zum 5:0 ins Netz. Doch Miesbach gab sich noch nicht geschlagen und verkürzte durch Andreas Förg auf 1:5. Anschließend machten die Hausherren mächtig Druck, doch Harrer hielt unglaublich. Mit dem 6:1 durch Stefan Peipe war die Entscheidung dann aber endgültig gefallen. Das letzte Drittel war schließlich nur noch ein Schaulaufen, das noch das 7:1 durch Krzizok brachte.


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