Mit Verstärkung ins neue Jahr

Mit Verstärkung ins neue JahrMit Verstärkung ins neue Jahr
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Verteidiger Fabian Sing, der schon vor der Saison im Gespräch war, sich dann aber für seinen Vorjahrsclub Königsbrunn entschieden hatte, wechselt nun doch zu den Mammuts. Der 27-jährige Allgäuer bringt einige Jahre Erfahrung in Bayerns höchster Spielklasse mit und kann somit der teilweise noch recht „grünen“ Abwehr der Schongauer durchaus weiterhelfen.

Auch die vakante Stelle im Angriff soll möglichst noch zum Wochenende geschlossen werden. Nach einigen Jahren in der Fremde möchte Markus Schneider gern wieder für die Mammuts stürmen und nachdem sich sein derzeitiger Verein, der ESC Kempten, sehr kooperativ zeigt, sollte der Transfer noch diese Tage über die Bühne gehen.

Auch die verletzungsbedingten Ausfälle in den eigenen Reihen lichten sich langsam. Manuel Weniger ist wieder mit dabei. Auch schon im Training nach seiner Bänderverletzung steht Verteidiger Michael Hübl, auch wenn es für einen Spieleinsatz vielleicht noch etwas früh ist. Sehr fraglich ist dagegen der Einsatz von Center Benjamin Röhling nach einer Handverletzung.

Am Dreikönigstag um 17 Uhr erwartet die EA Schongau den EHC Waldkraiburg zum Aufsteigerduell. Im Vorjahr waren die Partien vor gut gefüllter Kulisse die Highlights der Saison und am Ende rückten beide Teams in die Bayernliga auf. Während es bei den Mammuts erwartungsgemäß die schwere Saison wurde, überraschten die Waldkraiburger anfangs, machten Punkt um Punkt und waren lang im Spitzenfeld der Liga. Doch nun schon seit zwölf Spielen in Serie stagniert die Ausbeute – der Alltag hat den Aufsteiger eingeholt. Topscorer der Gäste ist Rückkehrer Martin Führmann, gefolgt von den „üblichen Verdächtigen“ aus dem Vorjahr wie Jürgen Lederer und Daniel Hämmerle.

Wenig Hoffnung auf eine Überraschung darf man sich dagegen am Sonntag (18 Uhr) machen, wenn die EA Schongau nach Schweinfurt reist. Auch wenn sich die Unterfranken zuletzt als durchaus anfällig erwiesen, macht das die Sache für die Mammuts nicht leichter. Im Gegenteil, die Mighty Dogs stehen vor dem heimischen Publikum unter dem Druck der Wiedergutmachung. Aus Schongauer Sicht wohl ein Luxusproblem, wenn eine Niederlage schon zur Krise wird.