Mit Spaß-Eishockey zur Vizemeisterschaft

Meisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumtMeisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumt
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Mit einer überzeugenden Leistung und viel Spaß am Eishockeyspielen haben die Eisbären Heilbronn ihr letztes Saisonspiel bei den Hornets Zweibrücken mit 8:3 (1:1, 5:0, 2:2) gewonnen. Der achte Sieg in Folge bedeutete bei einer gleichzeitigen 2:4-Niederlage des Konkurrenten EHC Freiburg 1b in Bietigheim den inoffiziellen Titel des „Vizemeisters“ der Regionalliga Südwest, den die Eisbären damit erfolgreich verteidigen konnten.

Mit nur zehn Feldspielern und einem reaktivierten Goalie Markus Nachtmann waren die Eisbären in die Pfalz gereist. Doch diese Rumpftruppe überzeugte auf ganzer Linie und zeigte den Hornets ihre Grenzen auf. In dem an Höhepunkten armen ersten Drittel brachte Tomas Vodicka die Gastgeber in der zehnten Minute in Führung. Im Gegenzug glich Marc Oppenländer zum 1:1 aus. Wesentlich interessanter wurde die Partie in den zweiten 20 Minuten. Oliver Hackert (21.) und Sascha Bernhardt (29.) schossen die Tore zum 3:1. Die Schlüsselszene der Begegnung spielte sich dann in der 33. Minute ab. Zweibrückens Torjäger Lukas Srnka fing sich eine Spieldauerstrafe ein, was den Eisbären eine fünfminütige Überzahl einbrachte. Diese nutzten sie gnadenlos und erhöhten durch Tore von Bernhardt und zweimal Patrick Potulski im Minutentakt auf 6:1. Im Schlussdrittel, in dem die Gastgeber nochmal alles nach vorne warfen, brachte Eisbären-Keeper Markus Nachtmann die Hornets-Stürmer ein ums andere Mal mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Vodicka traf zwar per Penalty noch zum 2:6 (47.), doch machten Hansi Becker (48.) und Marc Oppenländer (57.) vollends alles klar. Den Schlusspunkt zum 8:3 setzte Zweibrückens Kapitän Andre Nunold exakt eine Minute vor dem Ende.