Mit Selbstvertrauen ins Wochenende

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen, denn schließlich wurden aus den letzten sieben Spielen 17 von 21 möglichen Punkten geholt, geht der ESV Pinguine Königsbrunn in das kommende Wochenende. Dabei stehen gleich zwei Heimspiele an. Am Freitagabend (20 Uhr) ist der bayrische Vizemeister EC Pfaffenhofen zu Gast und am Sonntag (18 Uhr) der ESV Buchloe. „Wir müssen weiter mit Begeisterung, Biss und Überzeugung ist die Aufgaben gehen“, so Trainer Hans Rothkirch, „denn dann halten wir uns weiter alle Möglichkeiten offen.“

Der Saisonverlauf der beiden Gegner könnte unterschiedlicher kaum sein. Während der ECP als Vizemeister eine rabenschwarze Saison erwischt hat, hat sich Aufsteiger Buchloe in einen wahren Rausch gespielt und setzt die Tradition erfolgreicher Neueinsteiger in der Bayernliga fort. „Es werden sicherlich ganz enge Spiele, die durch Kleinigkeiten entschieden werden“ fasst Rothkirch seine Erwartungen zusammen.

Dabei sollte vor allem Pfaffenhofen keinesfalls unterschätzt werden, auch wenn der aktuelle Tabellendreizehnte bei 15 Punkten Rückstand keinerlei Chance mehr auf die Play-off-Plätze hat. Aktuell stehen vier Auswärtserfolge in Serie und insgesamt sechs Siege aus den letzten acht Spielen zu Buche. Es scheint, als ob die Mannschaft um Neutrainer Ron Poindexter, der das Amt nach dem Rücktritt von Robert Huber übernommen hat, seit dem sicheren Verpassen des Saisonziels wie befreit aufspielt. Dazu ist endlich, neben dem „Star“ David Vokaty, dem bereits wieder 47 Punkte gelungen sind, der Kanadier Rafal Martinowsky im Einsatz. Dieser sollte eigentlich seit Saisonanfang spielen, da er aber zuvor bereits nach Klostersee gewechselt war, musste er bis zur Öffnung des zweiten Transferfensters warten. Dafür zeigt Martinowsky nun seine Klasse in Form von elf Toren und 13 Vorlagen in elf Spielen.

Nicht minder schwer wird das Spiel gegen den ESVB werden, dessen Erfolg vor allem einen Namen trägt: Florian Warkus. Der Buchloer Torwart ist auf dem besten Weg, den Gegentorrekord vom damaligen Meister Passau zu unterbieten und steht derzeit bei phantastischen 2,04 Gegentoren pro Spiel. Schlüssigerweise stellt Buchloe derzeit die beste Abwehr der gesamten Liga. Es stört somit auch nicht, daß die Offensive um den ehemaligen Landsberger Christoph Hicks mit nur 87 Treffern die viertletzte der Liga ist. Neben Warkus und Hicks ist auch der weitere Kader des Liganeulings nicht zu unterschätzen, denn es stehen zahlreiche ehemalige Kaufbeurer und Landsberger Akteure unter Vertrag. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird allerdings der aktuelle Topscorer Pavel Mojtek ausfallen, da er vor wenigen Spielen nach einem bösen Foul verletzt ausfiel und operiert werden musste.


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