Mit dem Meister meist auf Augenhöhe

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Die Partie zweier fast gleich starker Mannschaften war bis in die Schlussphase heiß umkämpft. Letztendlich hatte der Gastgeber mehr Spielanteile. Unter dem Strich gesehen war der ERC-Sieg verdient. Piratencoach Michael Städele musste wieder einige Akteure ersetzen. Neben dem immer noch nicht einsatzfähigen Marc Weigant konnten ebenfalls sein Zwillingsbruder Patrick, sowie Peter Westerkamp die Reise ins Oberallgäu nicht antreten. Somit bildeten der Amerikaner Sean Muncy, Georg Hessel und Oliver Braun die erste Sturmformation des ESV Buchloe. Beide Treffer der Gennachstädter gingen dann auch auf das Konto dieser Reihe. Insgesamt gesehen lieferten die Pirates eine kompakte, geschlossene Mannschaftsleistung ab. Ein Gelb-Roter spielte jedoch herausragend.  Der junge Torwart Sebastian Reisinger war über weite Strecken der Turm in der Schlacht. Immer wieder verhinderte er so genannte hundertprozentige Chancen der Bulls.

Sonthofen hatte eindeutig den besseren Start. Ein Angriff nach dem Anderen rollte auf das Gehäuse des ESV. Dessen Abwehr stand diesmal jedoch kompakt, alles andere erledigte der glänzend aufgelegte Keeper Sebastian Reisinger.  Am Ende des ersten Abschnitts stand ein 0:0 auf der Anzeigetafel. Der Mittelabschnitt begann weiter mit druckvollen Angriffsattacken der Bulls.  Logische Konsequenz war die 1:0-Führung durch Markus Witting durch einen fulminanten Schuss von der „Blauen“. Langsam bekamen die Buchloer jedoch das Spiel besser in den Griff. Nun hatten sie ihre stärkste Phase: Hier gelang auch Oliver Braun auf Vorarbeit von Matthias Strodel und Peter Vrbas  der 1:1 Ausgleich (39.). 20 Sekunden später sorgte US-Boy Sean Muncy für das bis dato etwas schmeichelhafte 1:2.

Im Schlussdrittel übernahmen die Gastgeber wieder die Dominanz im heimischen Stadion. Pavel Vit testete mit einem Gewaltschuss das Material des Pfostens, Ron Newhook erzielte wenig später das gerechte 2:2 (42.).  In der 54. Spielminute brachte der agile Michael Grimm seine Farben auf die Siegerstraße als Piratenkapitän Bogas Kozacka nach einer umstrittenen Strafe leider um Sekunden zu spät wieder auf das Eis zurückkehrte. Den berühmten Sack zu machte Pavel Vit zwei Minuten vor dem Ende.  Lob erhielten die Pirates auch von den zahlreichen Fans der Bulls. Endlich haben sie in dieser Saison Gäste gesehen, die ihren Lieblingen alles abverlangt haben.