Memmingen wird Königsbrunns Lieblingsgegner

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Wieder kein Tor kassiert und zum dritten Mal in Folge vom ECDC Memmingen nicht bezwungen worden, die sich zum beliebten Gegner beim ESV Pinguine Königsbrunn entwickeln. Am Sonntagabend behielt man in der Hydro-Tech-Eisarena mit 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) die Oberhand über die Gäste, die nun das zweite Spiel in Folge in Königsbrunn keinen Treffer erzielen konnten.

„Das war unser bisher bestes Wochenende und ich freue mich sehr für die Mannschaft“, lobte Trainer Hans Rothkirch nach dem Spiel. „Bereits in Buchloe haben wir sehr stark gespielt und die Leistung von Jan Pospisil aber auch unserer jungen Defensive in beiden Spielen nötig mir großen Respekt ab.“

Für lange Zeit sah es im diesjährigen Aufeinandertreffen der Pinguine und der Indianer nach einem Deja-vu aus, denn die Partie im Vorjahr endete mit einem 0:0. Als diesmal die Hupe die zweite Pause einläutete, stand es erneut 0:0 zwischen den beiden Konkurrenten. Zuvor hatten die Zuschauer eine offen geführte Partie gesehen, die von viel Kampf lebte. Dennoch waren die Pinguine, nach verhaltenem Beginn bereits früh die etwas bessere Mannschaft, die die zwingenderen Torchancen besaß. Allerdings zeigten sowohl Memmingens Torwart Vetter als auch Pospisil, dass auf sie an diesem Abend Verlass sein würde.

In dem von den Schiedsrichtern gut geleiteten Spiel sollte ausgerechnet eine der wenigen Strafzeiten die Entscheidung bringen. Der ESV startete in die letzten 20 Minuten mit der ungünstigen Position sich in Unterzahl zu befinden. Doch manchmal kann gerade das Team mit einem Spieler weniger einen Fehlpass nutzen und durch einen Sololauf ein Tor erzielen. Eben dies gelang Marc Weigant, der nach einem Abspielfehler von Routinier Wedl in Scheibenbesitz kam und sich auf und davon machte, um die Seinen in Führung zu bringen. Es schien als wäre nun der Torebann dieses Spiels gebrochen. „Ich hoffe dieses Wochenende war eine Initialzündung für die weiteren Aufgaben, denn wir haben taktisch und defensiv sehr sicher gespielt und vor allem nur ganz wenige Strafzeiten kassiert“, so Rothkirch. Die Pinguine wirkten nun leichtfüßig gegen die zwar routinierten Gäste, die aber an ihre bisherige schwarze Sonntagsserie, noch keine Partie wurde am letzten Tag der Woche gewonnen, anknüpften. In Probleme brachten sich die Pinguine allerdings noch einmal selbst, denn innerhalb von nicht einmal zwei Minuten mussten drei Mann hintereinander auf die Strafbank. Unter gütlicher Mithilfe Memmingens, die selbst eine Strafzeit erhielten, konnte die Situation aber unter Kontrolle gebracht werden. Am Ende belohnten sich die Spieler, denn erst traf erneut Marc Weigant und dann Patrick Ullmann, er schoss ins leere Tor, und stellten das Ergebnis auf 3:0.

Tore: 1:0 (41.) Weigant, M. (Hägele), 2:0 (59.) Weigant, M. (Ullmann, Erhard), 3:0 (60.) Ullmann (Hägele, Gossmann). Strafen: Königsbrunn 12, Memmingen 14.