Memmingen ein Drittel besser als Pfronten

Adrian Hack bleibt ein FalconAdrian Hack bleibt ein Falcon
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Mit 1:3 (0:3, 1:0, 0:0) unterlag der EV Pfronten dem ECDC Memmingen in der Bayernliga. So knapp die Niederlage auch erscheinen mag, richtig spannend war das Spiel zu keiner Zeit, zu schnell war die Begegnung entschieden. Vor knapp 1000 Zuschauern startete der Memminger Gastgeber fulminant und erwischte Pfronten eiskalt. Bereits nach 13 Minuten führten die Gastgeber mit 3:0 und die Vorentscheidung war somit bereits gefallen; zweimal Martin Jainz und Alex Wedl in Überzahl hießen die Torschützen. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Pfrontens Trainer Harald Waibel muss wohl die richtigen Worte gefunden haben, anders ist die Leistungssteigerung seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt nicht zu erklären. Plötzlich war man auch auf Seiten der Falcons bereit den Kampf anzunehmen und erspielte sich zunehmend mehr Torchancen. Nach schöner Vorarbeit von Roman Sigulla und Cody Purves konnte Marijo Brcic in der 27. Minute auf 3:1 verkürzen, weitere Großchancen wurden jedoch vergeben. Das Fehlen der Verletzten Stürmer Adrian Hack und Jörg Neumann machte sich zunehmend bemerkbar, man konnte zwar den Druck auf den Gastgeber erhöhen, der Abschluss ließ zuweilen aber zu Wünschen übrig. Aber auch Memmingen konnte trotz einiger gute Möglichkeiten keinen weiteren Treffer mehr erzielen, Pfrontens Torhüter Sven Rampf, der nach dem Dauerbeschuss im ersten Drittel nun richtig eingespielt war brachte mit Topreflexen die Indians Stürmer zum Verzweifeln. So ging es auch ins Abschlussdrittel in dem sich ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten entwickelte. Aber beide Torhüter konnten sich mehr und mehr auszeichnen und ihre Kästen sauber halten. Pfronten gelang es auch trotz mehrerer Überzahlsituationen nicht mehr den Gastgeber in Gefahr zu bringen und musste sich trotz guter kämpferischer Einstellung aufgrund eines verschlafenen ersten Drittels erneut auswärts, wenn auch knapp geschlagen geben.

So fielen auch die Fazite der beiden Trainer nach dem Spiel aus: Memmingens Trainer Thomas Pokorny: „Mit dem Sieg, es war ein heute ein Arbeitssieg bin ich zufrieden, Kompliment an Pfronten sie haben gut gespielt und wie man sie kennt bis zum Schluss gekämpft.“

Pfrontens Trainer Harald Waibel: „Memmingen war von Beginn an stark wir schwach, so lagen wir bereits nach 13. Minuten bereits mit drei Toren zurück. Erst im zweiten Drittel wurde es besser, wir konnten noch verkürzen ein weiteres Tor wollte nicht mehr fallen, ich bleibe dabei uns fehlt die Konstanz, ansonsten sind wir dabei und können gegen jeden mithalten.“