Markus Babinsky bleibt ein AlligatorHöchstadter EC

Markus Babinsky bleibt ein AlligatorMarkus Babinsky bleibt ein Alligator
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Der 1,93 Meter große Verteidiger wechselte in der Landesligasaison vom Lokalrivalen EHC 80 Nürnberg zum Höchstadter EC und zeigte gleich zu Beginn, dass er auch in der Bayernliga ein guter Verteidiger werden kann. Nicht umsonst versuchten die Nürnberger alles, um ihr Eigengewächs zu halten. Babinsky lernte in seiner Heimatstadt bereits sehr früh das Schlittschuhlaufen und durchlief alle Nachwuchsteams. Durch seinen Wechsel nach Höchstadt erhoffte sich der Nachwuchsverteidiger ein besseres Entwicklungspotential als in Nürnberg. Dies ist ihm in den ersten beiden Saisons an der Aisch auch gelungen, denn er wurde zu einem für die gegnerischen Stürmer sehr unangenehmen Gegenspieler. Leider hatte „Magic Babu“ wie er auch genannt wird in seinem ersten Jahr in Höchstadt gewaltiges Verletzungspech und fiel nicht nur einige Zeit aus, sondern musste danach nach einer Meniskusverletzung mit Schmerzen spielen. Erst nach der Saison konnte er die Blessur behandeln lassen auskurieren und in dieser Saison mit vollen Kräften angreifen. Das tat er auch und avancierte zu einer unverzichtbaren Größe in der Alligators Abwehr. Ganz vom Verletzungspech blieb er allerdings auch in dieser Saison nicht verschont. Im vorletzten Spiel verletzte sich der 23-jährige unglücklich an der Schulter verpasste so das Saisonfinale. Zum Glück erwies sich die Verletzung als nicht so schwer, dass er, im Gegensatz zum letzten Frühjahr, um eine Operation herumkam. In der kommenden Saison will der ausgesprochene Defensivverteidiger den nächsten Schritt nach vorne machen und zusammen mit seinen Mannschaftskameraden in der Bayernliga noch erfolgreicher sein als in der vergangenen Saison.

Steven Maier verlässt Höchstadt

Trotz der erfolgreichen Vermeldung der Vertragsverlängerungen und dem guten Fortschritt in den Kaderplanungen müssen die Panzerechsen den ersten Abgang der Saison bekannt geben. Steven Maier muss den HEC aus Ausbildungsgründen verlassen. Sein Wechsel des Studienortes nach Franken scheiterte an bürokratischen Hürden, weshalb der Stürmer wieder im Regensburger Raum die Schlittschuhe schnüren wird. Der Abgang schmerzt Jörg Schobert sichtlich: „Wir hätten gerne weiter mit ihm gearbeitet. Er hat sich in den Spielen für uns sehr schnell integriert und gezeigt, dass er gutes Potential hat. Leider hat natürlich die Ausbildung Priorität. Deshalb wünschen wir ihm für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg.“