Löwen starten mit Skandalspiel in die SaisonEHC Waldkraiburg

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Trockentraining, mehrere Ausdauerläufe und insgesamt fünf schweißtreibende Trainingseinheiten hatte sich EHC-Coach Petr Vorisek für die drei Tage im Trainingslager für seine Spieler überlegt. Das Camp im tschechischen Nachbarland hat beim EHC Waldkraiburg seit Jahren Tradition, im letzten Jahr in Pilsen, reisten die Industriestädter in diesem Spätsommer wieder nach Tachov. Die Spieler waren „heiß aufs Eis“ und das neuformierte Team der Löwen, immerhin tätigte man in der Sommerpause zehn Transfers, zog von der ersten Einheit an, voll mit. Petr Vorisek zeigte sich nach dem Trainingslager zufrieden, gleichzeitig aber erschrocken vom chaotischen ersten Testspiel, das am Sonntag dann stattfand.

Der HC Klatovy, der in der dritten tschechischen Liga eine gute Rolle spielt, ist für viele deutsche Teams, die in dieser Region ihre Vorbereitungscamps durchführen, ein eigentlich willkommener Testspielgegner. Eine technisch gute Mannschaft, die sich schon seit vielen Wochen auf dem Eis befindet und jedes Team fordert, dennoch aber den Testspiel-Rahmen einzuschätzen weiß. Am Sonntag in Tachov bewies Klatovy aber, dass man es mit dem Ehrgeiz auch übertreiben kann. Waldkraiburgs Kontingentspieler Lucas Miculka brachte die Löwen bereits nach 26 Sekunden mit 1:0 in Führung und kurz darauf erzielte Klatovy den Ausgleich. Trotzdem gingen die Industriestädter mit einer Führung in die erste Pause, da Martin Führmann den EHC wieder mit 2:1 in Front schießen konnte. Im zweiten Drittel entwickelte sich eine schnelle, körperbetonte und – gerade wenn man den Vorbereitungsstand der Löwen bedenkt – hochklassige Partie, doch im Schlussdrittel überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst erzielte Klatovy den abermaligen Ausgleich, doch erneut schlug Martin Führmann zurück und erzielte das 3:2 für die Waldkraiburger. Klatovy fühlte sich nun offenbar persönlich angegriffen und übertrieb es in Sachen Körpereinsatz deutlich, besonders für ein normales Testspiel. Als Zuschauer musste man beginnen, sich Sorgen um die Gesundheit der Waldkraiburger Spieler zu machen, die zwar gerne körperbetont spielen, sich im ersten Spiel der Saison aber keine schwerwiegende Verletzung zuziehen wollen. Verteidiger Michael Höck reagierte als Erster und kassierte eine Spieldauerstrafe, anschließend war es Andreas Paderhuber, der auf der Bank darauf plädierte, das Spiel nicht mehr fortzusetzen. Als sich dann auch noch Max Kaltenhauser nach einem miesen Foul vorzeitig verabschieden musste, es zu Rudelbildungen und Handgemengen auf dem Eis kam, war der Zeitpunkt gekommen, die Partie nach knapp 53 Minuten abzubrechen. Ein ärgerlicher Vorfall nach einem erfolgreichen Trainingslager, doch vielleicht auch ein Anzeichen dafür, dass der EHC wieder für Furore auf dem Eis sorgen kann und wird. Zur Schwere der Verletzung von Max Kaltenhauser sind derzeit noch keine genaueren Angaben zu machen.

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