Löwen siegen erneutEHC Waldkraiburg

Löwen siegen erneutLöwen siegen erneut
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Wie auch schon zwei Tage zuvor, beim 7:3-Sieg in Moosburg, musste EHC-Coach Petr Vorisek auf Torhüter Fabian Birk verzichten. Der Schlussmann nimmt nach einer Zahnoperation noch immer Antibiotikum, damit kam ein Einsatz für den 26-Jährigen nicht in Frage. Das Tor wurde damit erneut von Sebastian Weiß gehütet, die Back-Up-Rolle übernahm Dejan Velkoski. Doch hatte Weiß im ersten Drittel recht wenig zu tun, vielmehr spielte sich die Partie vorm Tor von Gästekeeper Thomas Hingel ab, der so früh wie noch kein anderer Schlussmann eines Gastes in der Löwenhöhe hinter sich greifen musste: Nach 11 Sekunden ließ Hingel einen Schuss von Max Kaltenhauser abprallen, Lukas Miculka war zur Stelle und traf zum 1:0. Das schnellste Tor der Waldkraiburger Eishockeygeschichte, wie der Vereinsstatistiker bestätigte. Doch damit nicht genug, der EHC spielte stark auf und Lukas Wagner ließ die Zuschauer nach gut acht Minuten erneut jubeln (08:13). Die Löwen hatten die Gäste gut im Griff, auch wenn man in bestimmten Situationen noch nicht zielgerichtet genug, sondern zu kompliziert spielte. Dennoch hieß es dann in der 17.Minuten bereits 3:0, nachdem Andreas Paderhuber sein erstes Tor für den EHC Waldkraiburg erzielt hatte (16:35).

Im mittleren Drittel ließen es die Hausherren dann etwas ruhiger angehen und plötzlich kassierten sie auch ihre ersten Strafzeiten. Diese Unterzahl gegen die harmlosen Moosburger störte aber nicht weiter, wie Alex Piskunov bewies: Nach einem starken Solo durch mehrere Moosburger Verteidiger hindurch netzte er zum 4:0 für die Löwen ein (30:45) und begeisterte auch die 206 Zuschauer in der Halle. Langsam aber sicher darf man sich wieder ins Waldkraiburger Eisstadion trauen, hier gibt es wieder sehenswertes Eishockey zu bestaunen! Ihre dritte Überzahl wussten dann jedoch auch die Gäste einmal zu nutzen und Florian Fischer traf zum Anschluss (36:02), wirklich gebraucht hatte es dieses Gegentor aber eigentlich nicht.

Im Schlussdrittel zogen die Löwen das Tempo wieder etwas an und auch Sergej Piskunov durfte sich kurz nach Wiederanpfiff in die Torschützenliste eintragen (41:48). Wenige Minuten später schlug dann erneut die Stunde der ersten Angriffsreihe und Max Kaltenhauser stellte auf 6:1 für den EHC (44:58). Alle Treffer erzielten am Sonntag somit die Reihen eins und drei, die zweite Reihe um Daniel Hämmerle, der in dieser Saison die Löwen als Kapitän aufs Eis führt, darf aber nicht zu kurz kommen: Hämmerle und seine Nebenleute Martin Führmann und Timo Borrmann arbeiteten gut, offensiv wie defensiv. Genauso wie es die restlichen Spieler im Vorisek-Team taten. Alles in allem nennt man so etwas erneut eine geschlossene und solide Mannschaftsleistung, bei der sogar noch mehr Treffer fallen hätten können.

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