Löwen landen erneuten TransfercoupEHC Waldkraiburg

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Der gebürtige Memminger durchlief die Nachwuchsmannschaften von Memmingen und Zweitligist Kaufbeuren, sein Debüt gab der inzwischen 26-Jährige in der Saison 2005/06 in der Bayernliga beim ECDC Memmingen. Nach fünf Jahren in Memmingen zog es ihn für eine weitere Spielzeit zum ESV Königsbrunn, ehe er 2011 zum DEL-Klub Krefeld Pinguine ging. In der höchsten Liga Deutschlands machte er ein Spiel, ansonsten war er Backup-Goalie hinter dem kanadischen Schlussmann Scott Langkow und dessen Vertreter Danijel Kovacic. Im letzten Jahr stand er sowohl im Kader der DEL-Truppe, als auch im Tor der Krefelder 1b-Mannschaft, die in der Oberliga West spielt. In 18 Spielen verzeichnete er dabei einen Gegentorschnitt von 4,53 Treffern pro Spiel.

Durch einen glückliche Wendung verschlug es ihn jetzt zum EHC Waldkraiburg, für den er bereits am letzten Freitag, beim 8:3-Testspielsieg in Dorfen das Tor hütete. Er selbst freut sich auf die Aufgabe bei den Löwen: „Wir hatten schon einmal Kontakt und ich habe zuletzt aus der Ferne verfolgt, was in Waldkraiburg passiert- jetzt bin ich froh, dass ich hier bin.“ Den Kader der Löwen hält er qualitativ für sehr gut, jetzt möchte er angreifen und „so viele Spiele gewinnen wie möglich.“

Wie bedeutend ein starker Keeper ist, haben der ERC Sonthofen mit Thomas Zellhuber oder auch der ESC Dorfen mit Andreas Tanzer in den vergangenen Jahren gezeigt. Mit Patrick Vetter hoffen nun auch die Löwen einen solch ausschlaggebenden Spieler in ihren Reihen zu haben. Die Verantwortlichen um Vorstand Wolfgang Klose und Manager Thomas Höfner freuen sich auf Patrick Vetter, der ab Saisonbeginn am kommenden Freitag in Sonthofen bereits einsatzberechtigt ist und mit der altehrwürdigen Rückennummer 30 auflaufen wird.