Licht und Schatten beim TSV

Markus Poetzel zurück in ErdingMarkus Poetzel zurück in Erding
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Eine enttäuschende Leistung bot der TSV Erding seinen knapp 450 Fans bei der 3:6-Heimniederlage gegen den EC Pfaffenhofen. Dabei gelang der Steer-Truppe ein Auftakt nach Maß, denn Sebastian Lachner brachte seine Farben bereits in der dritten Spielminute mit 1:0 Führung. Auch in der Folge erarbeitete sich der TSV einige gute Torchancen, konnte diese aber nicht verwerten. Anders der ECP, der äußerst effektiv agierte und aus fast jeder Chance auch ein Tor erzielte. Allerdings wurden Mucha und Co. vom TSV auch immer wieder zum Toreschießen eingeladen. Viele individuelle Fehler und taktisches Fehlverhalten auf Seiten des TSV machten die Ice Hogs stark. Gerade das gefährlichste Sturmduo der Liga, Vokaty und Mucha nutzten die Fehler des TSV eiskalt aus und so stand es nach zwei Drittel 3:5 für die Gäste. Die zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 2:2 bzw. 3:3 erzielten Markus Poetzel und Johannes Pfeiffer. Im letzten Drittel versuchten die Grün-Weißen noch mal alles, doch Roman Mucha entschied mit dem 3:6 die Partie endgültig. Am Ende gewann mit dem EC Pfaffenhofen die bessere Mannschaft.

Ein deutlich besseres Spiel lieferte der TSV beim 3:3 in Memmingen ab. Zwar gehörte das erste Drittel eindeutig, dem Heimteam doch Robert Steinmann konnte mit der einzigen TSV Chance das 1:0 durch Patrick Meißner ausgleichen. Ab dem zweiten Drittel übernahmen die Herzogstädter das Zepter und drängten nun die Indians in die Defensive. So war es Martin Oertel der die Hartgummischeibe zum 2:1 über die Linie stocherte. Allerdings gelang diesmal den Hausherren durch Bryan Phillips kurz vor Drittelende der Ausgleichstreffer. Im dritten Drittel spielte dann nur noch der TSV konnte aber beste Chancen nicht nutzen. Memmingen war nun stehend K.o. und die 700 Zuschauer warteten nur auf den Führungstreffer des TSV. Doch drei Minuten vor Spielende war es Martin Löhle, der den ECDC Memmingen überraschend in Führung brachte. Der TSV stemmte sich nun gegen die drohende Niederlage und Daniel Krzizok gelang elf Sekunden vor Ende noch der verdiente Ausgleich. Eine Niederlage hätten die Steer Jungs auch nicht verdient gehabt, denn die Mannschaft spielte sehr ansehnlich und zeigte tollen Kampfeswillen.

Am nächsten Wochenende pausiert die Bayernliga und die Steer-Truppe kann vor den entscheidenden Spielen noch einmal Kraft tanken. In den letzten Partien vor den Play-offs gegen den EHC Waldkraiburg und den Kelten aus Burgkirchen will der TSV dann die bestmöglichste Ausgangsposition für die Play-offs erreichen.

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