Letztes Aufstiegsrundenheimspiel im Eichwald

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
Lesedauer: ca. 1 Minute

Im letzten Heimspiel der Aufstiegsrunde zur Bayernliga trifft der EV Lindau am Freitag um 19:30 Uhr auf den ESC Holzkirchen. Ein Sieg ist für den Tabellenführer zwingend nötig um seine gute Ausgangsposition beizubehalten. „Dies wird das schwerste Spiel der Saison“, warnt Peter Riedmüller, der zweite Vorsitzende des EVL. „Holzkirchen hat gerade einen Lauf und ist ein unangenehmer Gegner, den man nicht mit angezogener Handbremse schlägt.“

Zumal der ESC eine körperlich hart spielende Mannschaft ist, die schon im Hinspiel den Islanders einiges abverlangte. Die Lindauer gewannen damals am Ende zwar deutlich, verloren aber Timo Krohnfoth (Schulter) für den Rest der Saison. Der Stürmer fehlt heute ebenso wie der ebenfalls verletzte Tobi Fuchs, Martin Krügers (berufliche Gründe) und Markus Schweinberger (Sperre). Fraglich ist außerdem der Einsatz von Matthias Schwarzbart. Dafür kann EVL- Trainer Willy Bauer wieder auf Philipp Hocker und David Volek zurückgreifen, so dass sich die personellen Probleme nicht noch weiter ausweiten. „Wir haben ruhig und sachlich trainiert. Jeder weiß, dass er keinen Gedanken an das Spiel am Sonntag verschwenden darf, sonst gibt es ein böses Erwachen“, sagt Bauer. Konzentration und das Ausspielen der eigenen Stärken werden für die Islanders ein wichtiger Faktor sein. Denn der ESC, aktuell Tabellenvierter, kommt als Außenseiter in den Eichwald, hat aber in seinem letzten Saisonspiel dementsprechend nichts zu verlieren.

Dennoch gehen die Lindauer gelassen mit ihrer guten Ausgangsposition um. Das Erfolgserlebnis vom vergangenen Sonntag wirkt noch ein wenig nach, ohne für überzogene Euphorie zu sorgen. „Da hat die Mannschaft Großes für den gesamten Verein geleistet“, sagt Riedmüller, der hofft, dass viele der Zuschauer heute Abend wieder kommen. „Die Jungs hätten es verdient, zudem ist es ja wieder ein Endspiel.“

Die 1100 Besucher vom vergangenen Sonntag waren übrigens bundesweit im Amateurbereich ein überragender Wert, der sechstbeste, um genau zu sein. Kein Oberligaspiel und kein Regionalligaspiel wurde von so vielen Eishockey-Fans besucht, wie die Partie des EVL. In der Bayernliga hatten zwölf von 17 Spielen weniger Zuschauer, sogar zwei Partien in der zweiten Bundesliga hatten nicht mehr Besucher als der EVL. „Das sind Zahlen, die ganz Lindau stolz machen können.“


📺 Deinen Lieblingssport ohne Abo streamen 👍 Eishockey, Football, Handball, Volleyball und 70 weitere Sportarten auf Sportdeutschland.TV