Letzte Tests für die LöwenEHC Waldkraiburg

Letzte Tests für die LöwenLetzte Tests für die Löwen
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„Na klar freue ich mich auf die Spiele gegen Pfaffenhofen und Moosburg. In Moosburg war ich letztes Jahr noch Spielertrainer und wir haben mit der Landesligameisterschaft und dem Aufstieg in die Bayernliga einen großen Erfolg gefeiert“, denkt der 39-Jährige gerne zurück. „Und in Pfaffenhofen habe ich nach meiner Profikarriere noch zwei richtig tolle Jahre gehabt und freue mich natürlich auch da, die Leute wieder zu sehen“, so Beslagic weiter, der von 2009 bis 2011 bei den Pfaffenhofener Ice Hogs gespielt hat und dabei in 41 Spielen 30 Tore und 40 Vorlagen verzeichnen konnte. Der Trainer der Löwen, die zuletzt gegen Peißenberg (2:4) und Oberligist Deggendorf (2:7) zwei Pleiten einstecken mussten, freut sich, dass es zum Abschluss der Testphase gegen zwei direkte Konkurrenten geht, kündigte gleichzeitig aber an, erneut einiges ausprobieren zu wollen: „Die Aufstellung hat noch nichts mit der Aufstellung am ersten Spieltag zu tun. Vielleicht bleiben einige Paare so auch in der Saison zusammen, aber die festen Reihen stehen am Freitag und Sonntag noch nicht auf dem Eis.“ Er wolle auch in diesen beiden Partien mit vier Reihen und schnellen Wechseln erfolgreiches Eishockey spielen.

Die Frage, ob er denn einen Fortschritt in den Spielen gegen Deggendorf erkennen konnte, schließlich ging die Partie in Deggendorf nur 2:3, das Rückspiel dagegen mit 2:7 deutlich verloren, bejahte der gebürtige Slowene, der auch privat Nachwuchs erwartet: „Vom Ergebnis her war es vielleicht ein Rückschritt, aber auch nur vom Ergebnis. In Deggendorf muss man auch sagen, dass unser Torwart Sebastian Weiß ganz stark gehalten hat, sonst hätten wir dort vielleicht auch so viele Tore kassiert, wie letzten Sonntag. Spielerisch war aber am Sonntag ein Fortschritt da.“ Außerdem konnte er gegen Deggendorf, die in ihrem letzten Test vor Saisonbeginn am vergangenen Sonntag gegen den EHC „knapp 100 Prozent gegangen sind“, den Fitnesszustand seines Teams positiv bewerten: „Die Jungs hätten locker noch weiter spielen können.“

Innerhalb der Mannschaft hat sich im Laufe der Woche einiges getan. So wurden Kapitäne und Assistenten vom Team gewählt. Auch in dieser Saison wird Peter Richter die Löwen mit dem „C“ auf der Brust aufs Eis führen. Der zweite Captain ist Neuzugang Florian Barth. „Peters Wahl war für mich klar, aber dass der Flo als direkter Stellvertreter gewählt wurde, der gerade ein paar Wochen da ist, zeigt, welche Führungsqualitäten er schon bewiesen hat und welche Akzeptanz er im Team genießt“, schätzt der Trainer die Wahl der Kapitäne ein. Dass es insgesamt mehrere Kapitäne und Assistenten gibt, ist laut Beslagic „nicht mehr ungewöhnlich. Ich selbst weiß allein sogar von drei DEL-Teams, die das ähnlich machen, um die Verantwortung und den Druck etwas zu verteilen.“ Da Peter Richter aus beruflichen Gründen auch bestimmt nicht alle Spiele bestreiten können wird, macht die Wahl eines zweiten festen Mannschaftsführers auch Sinn. Zu den Assistenten wurden Martin Führmann, Alexander Schrödinger, Alex Piskunov und Kontingentspieler Jan Loboda gewählt. Wählen kann der EHC-Coach am Wochenende aus allen Spielern, denn die beiden zuletzt angeschlagenen Spieler Mario Sorsak und Marc Lenczyk sind nicht so schlimm verletzt, wie anfangs befürchtet und können gegen Pfaffenhofen und Moosburg auflaufen.