Leistungssteigerung ist dringend nötig

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Die beiden Duelle am Wochenende gegen die Münchner Vorstädter könnten für die Freibeuter und ihre drei Konkurrenten möglicherweise bereits richtungsweisend sein für den Ausgang der Abstiegsrundengruppe A. Gleichzeitig treffen die Lindauer Islanders zwei Mal auf den EV Pfronten. Mit fünf Punkten auf dem Konto führen die Germeringer nach dem Auftaktwochenende die Gruppe an. Nach einem Sieg nach Penaltyschießen gegen den EV Lindau, gewannen die Wanderers auch die zweite Partie in Pfronten nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch klar und deutlich mit 7:2. Überhaupt schwimmt die Mannschaft von Trainer Brian Aston derzeit auf einer kleinen Erfolgswelle. So konnten die Wanderers von den letzten fünf Partien der Vorrunde gleich vier Mal als Sieger das Eis verlassen und am Ende Rang 12 belegen. Darunter waren überzeugende Erfolge gegen Weiden (2:0) oder den Spitzenreiter Erding (7:2). Auch der ESV Buchloe zog vor vier Wochen mit 1:5 klar den Kürzeren. Einer der Garanten des Aufschwungs ist sicherlich die Verpflichtung von Florian Engel, der noch kurz vor dem Ende der Wechselfrist im Januar beruflich bedingt zu seinem Heimatverein zurückkehrte. Der erst 20jährige Deutsche U20 Nationalstürmer stammt ursprünglich aus dem Germeringer Nachwuchs, war zuletzt bei den Tölzer Löwen in der 2. Bundesliga und in der Oberliga aktiv. Und seither macht Engel ordentlich Betrieb im Germeringer Angriff. Der schnelle Angreifer mit der Rückennummer 13 hat in seinen bisherigen acht Spielen beachtliche elf Treffer für seinen neuen Club erzielt, wurde prompt von einem Fachgremium zum Bayernligaspieler des Monats gewählt. Daneben verfügen die Wanderers aber noch mit Christian Meier oder dem ehemaligen Kaufbeurer Routinier Daniel Schury über weitere eminent gefährliche Leute in der Offensive. Durch die Niederlage in Lindau ist der ESV Buchloe nun doch schon etwas unter Druck geraten. Es müssen am Wochenende auf jeden Fall Punkte her um die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt zu wahren. Dazu dürfte allerdings eine deutliche Leistungs-steigerung im Vergleich zum Spiel in Lindau vonnöten sein, und diese fordert Pirates Trainer Norbert Zabel auch von seiner Mannschaft. „Wenn man im Abstiegskampf bestehen will, muss nun jeder Spieler die Zähne zusammenbeißen und 100-prozentigen Einsatz bringen“, so Zabel, der nach wie vor auf seinen verletzten Kapitän und Abwehrstrategen Bohdan Kozacka verzichten muss.