Leistungsgerechtes 2:2 gegen Sonthofen

ESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekanntESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekannt
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Mit einem leistungsgerechten 2:2 (0:0, 0:2, 2:0) endete das Vorbereitungsspiel des ESV Buchloe beim ERC Sonthofen 99. Nach ihrer 2:0 Führung mussten sich die Pirates letztlich mit einem Remis begnügen, denn in einer turbulenten Schlussphase kassierten sie noch den Ausgleichstreffer. Trainer Norbert Zabel sprach trotzdem vom „bisher besten Spiel in der Vorbereitung“.

Die Buchloer hatten diesmal Personalsorgen: Nach Markus Hartl, Andreas Zeck und Peter Vrbas musste nach dem Warmlaufen auch noch Christian Klemm passen. Zabel hatte so gerade mal fünf Verteidiger und neun Stürmer zur Verfügung. Die dünne Personaldecke machte sich im letzten Drittel bemerkbar, als die Sonthofener wie entfesselt aufspielten, um ihren 0: 2 Rückstand noch aufzuholen. Beflügelt wurden sie vom 1:2 Anschlusstreffer, der ihnen nicht einmal zwei Minuten nach dem Eröffnungsbully im Schlussabschnitt gelang (Patrick Endras, 42.).

Den Buchloern, die zwei Drittel lang taktisch und kämpferisch hervorragend gespielt hatten, ging mehr und mehr die Kraft aus. Das führte zu einer Strafzeitenflut, wobei die Schiedsrichter im Schlussdrittel gerade auf Buchloer Seite sehr kleinlich pfiffen. Nachdem Christian Warkus in der 47. Minute auch noch eine Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe erhielt, hatte Zabel keine drei kompletten Sturmreihen mehr auf der Bank. Ab der 54. Minute standen fast durchgehend nur noch drei Piraten auf dem Eis und es kam wie es kommen musste: Christian Tarrach schoss für Sonthofen den vielumjubelten Ausgleichstreffer (56.).

Oliver Braun (22.) und Bastian Simmler (38.) hatten mit ihren Toren im Mitteldrittel die Ausbeute für den engagierten Auftritt der Buchloer besorgt. Wie erwartet präsentierte sich der ERC Sonthofen, der mit Timo Gschwill vom EC Ulm/Neu Ulm auch noch einen Gastspieler aufbot, um einiges stärker als vor zwei Wochen in Buchloe. „Das war heute unser bisher bestes Spiel“, lobte Zabel seine Cracks. „Florian Warkus hat super gehalten, die Verteidigung stand stabil und wir haben taktisch klug gespielt. Zum Schluss mussten wir dem enorm hohen Tempo etwas Tribut zollen.“


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