Last-Minute-Tigers holen fünf Punkte

EHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-EndspielEHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-Endspiel
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Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die offiziell 545 Zuschauer in der Freitags-Partie zwischen dem EHC Bayreuth und dem ERC Sonthofen. Denkbar knapp mit 6:5 (1:0, 2:2, 3:3) behielten die Noob-Schützlinge die Oberhand. Meixners 1:0-Führung aus der 18. Spielminute konnte Varianov zunächst ausgleichen (22.). Dann traf Bayreuths Stürmer-Neuzugang Bartosch in seinem dritten Match erstmals für die Tigers – 2:1 (28.). Die Allgäuer konnten jedoch erneut antworten, als Holler den Ausgleich markierte (37.). Abermals gingen die Wagnerstädter in Front, als Torjäger Geigenmüller im Powerplay zum 3:2 einnetzen konnte (38.). Im Schlussabschnitt sollte sich das Blatt zunächst zugunsten der Allgäuer wenden. Tarrach (49.), Grimm (52.) sowie Bernier (55.) sorgten für einen scheinbar beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung für die Gäste. Angesichts dieses Sechs-Punkte-Spieles im Rennen um die acht Meisterrundenplätze schienen den Tigers die Felle davonzuschwimmen. Nach Martindales 4:5-Anschlusstreffer (57.) keimte nochmals Hoffnung auf. Doch als Stoyan eine Matchstrafe erhielt, schien die Partie endgültig gelaufen. In Unterzahl bissen die Tigers jedoch zu, als Bartosch 62 Sekunden vor dem Ende mit seinem zweiten Treffer zum 5:5 traf. Als neun Sekunden vor Schluss Meixner auch noch das 6:5 markierte, sahen sich die Bulls endgültig im falschen Film.

Am Sonntag ein ähnliches Bild: Nach 18 Spielminuten lagen die Tigers beim Tabellenletzten EV Pfronten bereits mit 1:3 in Front, ehe die Gastgeber bis zur 44. Minute das Spiel drehen konnten und ihrerseits mit 4:3 vorne lagen. Wie bereist beim Heimspiel gegen Sonthofen schlitterten die Tigers einer Niederlage entgegen, doch wieder war es Bartosch, der den Ausgleich markieren konnte (57.). Im darauf folgenden Penaltyschießen sorgte letztlich Bayreuths Martindale für die Entscheidung und den 5:4 (3:2, 0:1, 1:1, 1:0)-Auswärtssieg. Mit nunmehr 47 Punkten liegt der Aufsteiger aus der Wagnerstadt auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz und hat alle Chancen im Rennen um die acht Meisterrundenplätze.

Am kommenden Freitag kommt es zum ewig jungen Oberfranken-Derby zwischen Selb und Bayreuth, ehe am Sonntag Waldkraiburg zu Gast im Tigerkäfig ist.