Kurzer Zwischenspurt beschert 8:3-Erfolg

EVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale einEVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale ein
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Endlich gab es wieder Grund zum Jubeln in der Domstadt. Nach zwei Saisonniederlagen in Folge verließ der bayrische Landesligist EV Regensburg gegen den Lokalrivalen ERSC Amberg beim 8:3 wieder als Sieger das Eis. Die Art und Weise, wie dieser Sieg zustande kam, dürfte dagegen besonders im ersten Spielabschnitt nur die wenigsten der gut 1100 Regensburger Anhänger überzeugt haben. Besonders im spielerischen Bereich offenbarten die Regensburger arge Defizite. Zu viele Einzelaktionen erstickten jegliches Kombinationsspiel der Hausherren im Keim.

Auch der Führungstreffer des überragenden Thomas Daffner in der elften Minute brachte keine Ruhe in die hektischen Regensburger Angriffsbemühungen. So ließ die Gästeantwort nicht lange auf sich warten. Florian Ksoll düpierte Goalie Bastian Niedermeier in der 17. Minute mit seinem Rückhandschlenzer durch die Schoner. Mit diesem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.

Im Mittelabschnitt zeigte sich die Regensburger Truppe zunächst allerdings von ihrer Schokoladenseite. Zwar hatte man nach dem neuerlichen Führungstreffer von Thomas Daffner (22.) Glück, dass Matthäus Swadzba freistehend an Niedermeier scheiterte, doch diese Aktion schien die Hausherren nun endgültig wachgerüttelt zu haben. Treffer um Treffer musste Ambergs Schlussmann Georg Augsberger, sehr zur Freude des Regensburger Publikums, in den Folgeminuten hinnehmen. Mario Dörfler war es vorbehalten, den Torreigen zu eröffnen (26.). Auch die nachfolgenden Einschussmöglichkeiten fanden allesamt ihr Ziel. In der gleichen Minute verwandelte Sven Gerike ein tolles Zuspiel von Thomas Daffner zum zwischenzeitlichen 4:1. Christian Setz (27.) und erneut Sven Gerike (29.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.

Beflügelt durch diese schnelle 6:1-Führung, kehrte plötzlich wieder der Schlendrian in die Regensburger Hintermannschaft ein. Die Amberger, bei denen für den glücklosen Georg Augsberger inzwischen Marc Morin das Tor hütete, konnten den Rückstand durch Michael Augsberger (31.) und Robert Bado (32.) scheinbar mühelos auf 3:6 verkürzen.

Im Schlussabschnitt war es Roman Schreyer (53.) und Thomas Daffner (59.) vorbehalten, mit ihren Treffern den 8:3 Endstand zu markieren. Letztlich reichten den Gastgebern also vier starke Minuten im Mittelabschnitt, um den fünften Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. (Michael Pohl)