Krug und Liga

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Ein besonderes sowie ein weiteres Punktspiel liegen vor dem ESV Pinguine Königsbrunn. Erstmalig treten die Pinguine am Freitagabend im Bayernkrug des bayrischen Eissportverbandes an. Im Hinspiel des Achtelfinales ist man dabei zu Gast beim EV Fürstenfeldbruck (Beginn 20 Uhr). Am Sonntag empfängt der Tabellenführer dann den ESV Burgau zum Rückspiel der Landesliga West in der Hydro-Tech-Eisarena (18 Uhr).

Bayernkrug: Das dürfte wohl nur Königsbrunner Insidern des bayrischen Eishockeys wirklich etwas sagen. Es handelt sich um eine Pokalrunde, die nur von den Landes- und Bezirksligisten ausgetragen wird. Allerdings nicht verpflichtend, sondern auf eigene Meldung. Somit kommen jedes Jahr eine ungerade Zahl an Partien zusammen, die dann mit Hilfe von Freilosen so aufgebaut werden, dass ab einem gewissen Zeitpunkt eine wirkliche Pokalrunde entsteht. Den Pinguinen ist demnach der EVF zugelost worden und der Gewinner des Hin- und Rückspiels (am 3. Januar in Königsbrunn) zieht in die nächste Runde ein, in der der Gegner dann mit allergrößter Wahrscheinlichkeit Germering ist.

In der Meisterschaft musste Bruck in Königsbrunn eine herbe Pleite einstecken, fing sich danach allerdings ein wenig und befindet sich derzeit auf dem begehrten vierten Platz der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt. Für die Pinguine wird das Spiel vor allem ein wichtiger Test für die kommenden Freieisspiele, denn da derzeit das Wetter sehr durchwachsen ist, sind solche Spiele immer wesentlich schwerer zu gewinnen, als solche in geschlossenen Hallen. Da die Pinguine außerdem noch das Rückspiel in heimischer Halle haben, sollte die erste Runde durchaus überstanden werden.

Für viele Königsbrunner wird das Sonntagsspiel ein Wiedersehen mit zahlreichen Ex-Pinguinspielern. Der ESV Burgau gilt seit Jahren als eine Zweigstelle der Pinguine. Immer wieder wechseln Spieler in Richtung Ulm, um in Burgau zu spielen. Derzeit findet sich ein ganzes Dutzend Akteure im Team von Trainer Stanislav Hlozek, die bereits die Schlittschuhe in Königsbrunn schnürten. Am bekanntesten dabei sicherlich Torwart Martin Zentner, der im Hinspiel ein hervorragende Leistung bot, Angreifer Andreas Weil oder auch Adrian Geiss. Für die Pinguine heißt es dennoch erneut zu zeigen, wer in der Landesliga Bayern-West das Sagen hat und die Punkte in der Hydro-Tech-Eisarena zu behalten.