Königsbrunn hält sich Play-off-Chancen offen

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Mit einer guten Leistung und einem 5:4 (1:1, 0:2, 3:1, 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen kehrte der ESV Pinguine Königsbrunn vom ERC Sonthofen zurück und hielt sich mit vier Punkten Rückstand auf die Play-off-Plätze alle Chancen offen. „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, gegen einen derart starken Gegner nicht aufzugeben, sondern den Spieß gar noch umgedreht zu haben“, lobte Trainer Hans Rothkirch seine Spieler. „Schade, dass wir das 4:3 nicht halten konnten.“

Die Pinguine gerieten gegen die starken Allgäuer, die am Freitag noch den Kanadier Justin Todd verpflichteten, schnell in die Defensive. Torwart Jan Pospisil hielt zusammen mit einer starken Defensivleistung den ESV im Spiel, doch gegen die Führung, Marc Sill fälschte einen Pass in Überzahl unhaltbar ins Tor des ESV ab, konnte auch er nichts entgegensetzen. Andreas Schwimmbeck, der sich seit Wochen in guter Form befindet, konnte nur kurz darauf den überraschenden, aber sehr wichtigen Ausgleich für die Pinguine erzielen.

Im zweiten Drittel gerieten die Königsbrunner unter noch größeren Druck und trotz einer herausragenden Leistung des teilweise unter Dauerfeuer stehenden Pospisils konnten die Sonthofener erst auf 2:1 und kurz darauf auf 3:1 erhöhen. Die Pinguine fanden keinerlei Mittel sich wirklich einmal zu befreien, während die Gastgeber reihenweise gute Gelegenheiten ausließen. „Bei einer Qualität wie Sonthofen sie nun hat, ist es nicht verwunderlich, dort unter Druck zu geraten“, so Rothkirch.

Ganz hoch anrechnen muss man nach diesem Spiel den Willen der Spieler, denn von sich einfach ergeben oder gar aufgeben aufgrund der drückenden Übermacht des ERC war nichts zu erkennen. Stattdessen konterte der ESV die nachlässig werdenden Sonthofener zweimal eiskalt aus und Vladislav Gossmann bedankte sich mit zwei Toren zum Ausgleich. Schnell merkte man, daß der ERC und die seine Anhänger immer nervöser wurden, aufgrund des kurios anmutenden Spielverlaufs. Immer mehr entlud sich dabei der Frust in Richtung des Schiedsrichtergespanns. Die Spieler diskutierten unermüdlich und von den Rängen flogen unzählige Gegenstände, so daß die Partie mehrfach vor dem Abbruch stand. Die Pinguine ließen sich davon überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und sorgten mit dem 4:3 55 Sekunden vor Ende durch Patrick Ullmann fast für totale Ernüchterung beim ERC. Sonthofen reagierte umgehend und beorderte seinen Torwart vom Eis, die Pinguine brachten die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und so konnten die Bulls doch noch ausgleichen. Im anschließenden Penaltyschießen entschied Michael Heichele das Spiel zugunsten des ESV.

Tore: 1:0 (11.) Sill, 1:1 (13.) Schwimmbeck (Krafczyk), 2:1 (24.) Blaha, 3:1 (25.) Tokarev, 3:2 (44.) Gossmann, 3:3 (47.) Gossmann, 3:4 (60.) Ullmann (Gossmann), 4:4 (60.) Varianov, 4:5 (60.) Heichele (entscheidender Penalty). Strafen: Sonthofen 22 + 10 (Blaha), Königsbrunn 18.

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