Knappe Niederlage lässt alle Möglichkeiten offen

ESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekanntESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekannt
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Mit einer knappen 3:4 (2:1, 0:2, 1:1)-Niederlage im Gepäck kehrten die Buchloer Pirates am späten Sonntagabend vom Bayernliga-Zwischenrundenspiel aus Höchstadt zurück. Genau wie die Freitagspartie war auch das temporeiche Rückspiel am Kieferndorfer Weg nichts für schwache Nerven und bot Spannung pur bis zur Schlusssirene. 800 Zuschauern sahen einen verdienten Sieg der Alligators, dennoch zeigte die Truppe von ESV-Trainer Norbert Zabel erneut eine engagierte Leistung und hat nun nach dem 5:3-Heimsieg zumindest im direkten Vergleich gegen die Panzerechsen knapp die Nase vorn.

„Natürlich hätten wir hier gerne einen Punkt mitgenommen. Aber der Gegner war zwei Drittel lang einfach besser, das Ergebnis geht schon in Ordnung“, so das Fazit des Buchloer Trainers, der neben Robert Mayer auch auf Peter Vrbas verzichten musste. Und so wollte im Höchstädter Lager trotz des Erfolges keine rechte Freude aufkommen, denn nun stehen die Alligators am nächsten Wochenende gegen Tabellenführer Schweinfurt und in Selb mächtig unter Druck, um das Halbfinale noch aus eigener Kraft zu erreichen.

Ohne langes Abtasten ging es sofort zur Sache. Die Partie am war noch keine vier Minuten alt, da waren schon drei Tore gefallen. Nach nur 80 Sekunden schlug ein knallharter Schuss von ECH Verteidiger Pavel Weiß unhaltbar im Tor der Piraten ein (2.). Nur eine Zeigerumdrehung später schlenzte Freibeuter Kapitän Bohdan Kozacka die Scheibe ins gegnerische Drittel und zur Verwunderung Aller zappelte sie plötzlich im Kasten von HEC-Goalie Felix Feeser, der wiederum nicht den sichersten Eindruck machte (3.). Schließlich war es Peter Klemm, der die anschließende Verwirrung in der Höchstädter Defensive nutzte und schlitzohrig zum 2:1 einschoss (4.). Dies war dann auch schon der Zwischenstand nach dem ersten Drittel, denn die Alligators erholten sich nur langsam von diesem Schock und konnten trotz klarer Überlegenheit zunächst nicht für ernstere Gefahr vor dem Buchloer Tor sorgen. Das änderte sich aber dann schlagartig im Mitteldrittel, als die Gastgeber mächtig aufdrehten und zu einem wahren Sturmlauf ansetzten. Daniel Sikorski (23.) und Sebastian Stoyan (25.) schossen die Alligatoren schnell mit 3:2 in Front. Angriff auf Angriff rollte nun in Richtung ESV-Tor, aber mit etwas Glück, großem Kampfgeist und vor allem dank „Mr. Zuverlässig“ Florian Warkus zwischen den Pfosten blieb es bis zum zweiten Pausentee bei der knappen Führung der Mittelfranken. Genau wie am Freitag, trauerte HEC-Präsident Axel Rogner aus diesmal der schlechten Chancenverwertung hinterher: „Wir haben richtig Gas gegeben, aber wieder zu wenig daraus gemacht.“ Im rasanten Schlussabschnitt entwickelte sich dann wieder ein offener Schlagabtausch. Der ESV gab sich längst nicht geschlagen und wurde prompt für den couragierten Zwischenspurt belohnt. Oliver Braun sorgte mit seinem Tor zum 3:3-Ausgleich kurzzeitig für eisige Stille in der Halle (45.). Das Remis hielt dann bis sieben Minuten vor dem Ende. Nach einigen Chancen hüben wie drüben, brachte schließlich ein echter Sonntagsschuss die Entscheidung zugunsten des ECH. Jan Michalek traf mit einem spektakulären Gewaltschuss kurz nach der blauen Linie in den Torwinkel (53.) zum 4:3-Endstand. In der spannenden Schlussphase hatten beiden Seiten noch einmal den Torschrei auf dem Lippen, aber am Ende blieb es dann doch bei der knappen Niederlage der Freibeuter. Nach dem klaren 8:4-Sieg in Selb haben die Mighty Dogs Schweinfurt nun mit 9 Punkten die Führung der Qualifikationsgruppe übernommen. Mit je sechs Zählern folgen dann Buchloe und Höchstadt vor Selb (3 Punkte).


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