Klarer Sieg im NebelEHC Waldkraiburg

Klarer Sieg im NebelKlarer Sieg im Nebel
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Eishockey im Herbst ist eigentlich etwas Schönes, gerade in einem Eisstadion wie in Moosburg, das auf zwei Seiten offen ist- allerdings nur für die Zuschauer, weil sie nicht frieren müssen. Für die Spieler auf dem Eis ist der Nebel, der aufgrund der relativ hohen Temperaturen automatisch entsteht, eine ziemlich unangenehme Begleiterscheinung. Im ersten Drittel zwischen dem Vorjahresvierten EV Moosburg und den Löwen aus Waldkraiburg war die Sicht zwar noch in Ordnung, das Spiel aber noch nicht. Beide Teams beschnupperten sich etwas, Moosburg war nach vorne noch ziemlich harmlos, doch auch die Gäste aus der Industriestadt riefen noch nicht ihr eigentlich zur Genüge vorhandenes Potenzial ab. So ging es nach einem starken Tor von Alexander Feistl (18:42) beim Stande von 1:0 für die Gastgeber in die erste Pause.

Im zweiten Drittel fanden die Löwen, die defensiv gut standen und mit Sebastian Weiß einen souveränen Keeper zwischen den Pfosten hatten, besser in die Partie und legten den Grundstein für den späteren Sieg. Alex Piskunov glich nach Vorarbeit seines Bruders Sergej zunächst aus (22:41), Max Kaltenhauser brachte den EHC nur Sekunden später erstmals in Front (23:15). Moosburg nutzte wenige Minuten drauf aber eine doppelte Überzahl und traf nach langer Belagerung des Löwen-Drittels mit Florian Fischer zum abermaligen Ausgleich (28:37). Lukas Miculka brauchte aber keine zwei Minuten, um sein Team wieder in Führung zu schießen (30:21), kurz drauf brachte Lukas Wagner, der erneut eine sehr ansprechende Leistung zeigte, den EHC mit 4:2 in Führung (31:55). In erneuter Überzahl verkürzten die Gastgeber mit Michael Lackner zwar nochmals (34:59), dann schlug aber wieder die Stunde der Löwen und Wagner stellte mit seinem zweiten Tor des Abends auf 5:3 (39:28).

Schon über das gesamte zweite Drittel war die Sicht auf dem Eis durch den Nebel immer schlechter geworden, im Schlussdrittel wurde „die Suppe dann noch dicker“ und die Spieler sahen laut eigener Aussage kaum mehr etwas. „Man erkennt zwar auf fünf, sechs Meter die Umrisse, weiß aber nicht, welches Trikot der Spieler an hat“ schilderte Waldkraiburgs Martin Führmann nach der Partie die Sichtverhältnisse.

Beide Teams schalteten nun einen Gang zurück, doch der EHC fand noch Gefallen am Tore schießen. Verteidiger Michael Höck erzielte mit seinem ersten Tor für die Löwen überhaupt das 6:3 (52:27), kurz vor Ende traf Martin Führmann zum 7:3-Endstand (57:51).  Insgesamt ein ansprechender Auftritt des EHC Waldkraiburg beim EV Moosburg, auch wenn die Ergebnisse in der Vorbereitung noch zweitranging sind. Eines haben beide Teams aber sicherlich gemeinsam: Sie freuen sich bestimmt schon auf die wirklich kalte Jahreszeit, wenn der Nebel der Vergangenheit angehört und für alle Sichtbares Eishockey gespielt werden kann- auch wenn die Zuschauer dann wieder etwas mehr frieren werden.

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