Keine Tore zwischen Königsbrunn und Peißenberg

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Mit dem Fußballergebnis von 0:0 trennte sich am Freitagabend der ESV Pinguine Königsbrunn vom TSV Peißenberg in der Bayernliga. Sowohl Pinguin-Trainer Hans Rothkirch als auch Gästecoach Norbert Strobel zeigten sich nach Spielende zufrieden. Strobel sprach „von einem Schritt in die richtige Richtung nach vier Niederlagen in Folge“, während Rothkirch „froh war am Ende, aufgrund unnötiger Strafen, nicht verloren zu haben.“

Die Pinguine begannen die Partie sehr engagiert und drückten am Anfang verunsichert wirkende Gäste in deren Abwehrdrittel. Doch ebenso zügig wie der ESV fand Gästetorwart Maximilian Bergmann ins Spiel und entschärfte jeden Schuss. Mit der Zeit fand auch der TSV den Weg zum Tor von Sven Rampf, der seinem Kontrahenten in Nichts nachstand. Je länger das erste Drittel lief, umso hochklassiger wurde die Partie. Schnell, chancenreich und immer fair. Strobel und Rothkirch waren folgerichtig nach Spielende einig, „dass ein 0:0 nicht häufig vorkommt, aber es dennoch eine wirklich gute Partie war“.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste besser in Tritt und die Pinguine mussten und konnten sich mehrfach auf Rampf im Tor verlassen. „Uns fehlte in den ersten beiden Drittel der letzte Biss“ kritisierte Rothkirch in der Pressekonferenz. „Da müssen wir unbedingt wieder besser werden“. Doch mit der Zeit beruhigte sich das Spiel ein wenig und beide Torhüter kamen zu kurzen Verschnaufpausen, da die Angreifer beider Mannschaften immer mehr zu Grübeln schienen, wie man die Scheibe an den beiden „Hexern“ vorbeibringen könnte. Erst zum Ende des Drittels gab es noch einmal hochklassige Chancen, doch die Stürmer zeigten sich unkonzentriert im Abschluss.

Dramatik pur in den letzten zwanzig Minuten. Nach etwas zögerlichem Beginn gab es in dem ansonsten sehr fairen Duell Strafzeiten auf beiden Seiten. Kaum war eine Mannschaft wieder komplett, wanderte auf der anderen Seite jemand auf die Strafbank. Somit war die Spannung greifbar, denn sowohl die Pinguine, als auch die Peißenberger fanden meist zügig in ihre Überzahlaufstellung. Doch ebenso scheiterten sie entweder an großartig kämpfenden Abwehrspielern oder den beiden nicht zu bezwingenden Torhütern. In den letzten Minuten ging kein Team mehr das absolute Risiko ein, so dass ein leistungsgerechtes Unentschieden zustande kam. Letztmals kamen die Pinguine in Sonthofen zu einem solch seltenen Ergebnis, Torwart vor vier Jahren war zufälligerweise Sven Rampf.

Strafen: Königsbrunn 14 + 10 (Hägele), Peißenberg 14 + 10 (F.Barth).