Keine Tiger-Beute gegen Campbell und Co.

EHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-EndspielEHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-Endspiel
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Nichts zu bestellen hatten die Bayreuth Tigers am Wochenende in den beiden Duellen mit dem EC Pfaffenhofen. Am Freitagabend im Auswärtsspiel genügte es den Wagnerstädtern nicht, dreimal in Führung zu gehen. Am Ende unterlagen die Noob-Schützlinge mit 3:5 (2:2, 1:0, 0:3). Florian Müller hatte zwar kurz vor Schluss den Ausgleich auf dem Schläger, doch sein Schuss traf nur den Pfosten. Der ECP sorgte kurz darauf mit einem Empty-Net-Goal für die Entscheidung.

Das Bayreuther Heimspiel am Sonntagabend stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Bereits nach 29 Sekunden gingen die Gäste durch C. Birk in Führung. Bei einem Unterzahl-Break gelang Ihnen vor gut 800 Zuschauern in Person von Kühnl das 0:2 (8.). Nach sehenswertem Querpass besorgte der auffällige Zeilmann in Überzahl zwar den 1:2-Anschlusstreffer (12.). Doch Bayreuths Spielaufbau war zu holprig und Pfaffenhofen hatte in Lachauer einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Die Gäste kamen ihrerseits immer wieder gefährlich vor das Tigers-Gehäuse und setzten spielerische Akzente. Insbesondere die Routiniers Beslagic und Campbell waren kaum zu halten. Martynowski im Powerplay sowie Beslagic bei einer Zwei-gegen-Eins-Situation erhöhten Anfang des zweiten Drittels binnen 51 Sekunden auf 1:4, ehe abermals Zeilmann die Gelb-Schwarzen zum Jubeln brachte (25.). Mit fein herausgespielten Kombinationen bogen die Pfaffenhofener jedoch endgültig auf die Siegerstraße ein. C. Birk in Überzahl (29.) sowie ein erneuter Doppelschlag von Martynowski und F. Birk innerhalb von 19 Sekunden (37.) sorgten für ein klares 2:7. Bayreuths Martindale, der hinter dem Tor stehend den Gäste-Schlussmann anschoss und so zum 3:7 traf, sorgte lediglich für Ergebniskosmetik (38.). Im Schlussabschnitt wollte trotz mehrerer Chancen kein Tor mehr fallen.

Durch dieses Null-Punkte-Wochenende ist das Play-off-Halbfinale für die Oberfranken in weite Ferne gerückt. Nichtsdestotrotz hat der Aufsteiger bis dato eine herausragende Saison gespielt und Eishockey in Bayreuth wieder salonfähig gemacht. Am kommenden Freitag will man vor großer Kulisse noch einmal die Selber Wölfe ärgern, ehe es am Sonntag zum ERV Schweinfurt geht.