Kantersieg der Islanders dank letztem Drittel

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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Mit dem höchsten Saisonsieg setzte der EV Lindau ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um den Aufstieg in die Bayernliga. Beim 13:2 (2:0, 2:2, 9:0) gegen den ESV Burgau war bei den Islanders aber lange Sand im Getriebe, ehe die Lindauer im Schlussdrittel mächtig aufdrehten und dem dezimierten Gegner ein Debakel bereiteten.

Da die Gäste ersatzgeschwächt mit nur neun Feldspielern antraten, dachte der eine oder andere Lindauer Spieler wohl, die Partie sei schon vor dem ersten Bully gelaufen. Zwar gingen die Islanders durch Timo Krohnfoth schon nach vier Minuten in Führung, danach herrschte aber viel Leerlauf. Einige Chancen wurden gegen Burgaus guten Keeper Alexander Hopfenzitz leichtfertig vergeben, ehe David Volek nach einer Viertelstunde auf 2:0 erhöhte. Während die Lindauer es ausschließlich mit spielerischen Mitteln versuchten, kamen die zäh kämpfenden Gäste zu Möglichkeiten. Auch nach dem Überzahltor von Krohnfoth zum 3:0 in der 26. Minute blieben bei jetzt verbessertem Bemühen Unkonzentriertheiten Teil des Lindauer Spiels. Die Eisbären nutzten diese zum längst verdienten ersten Tor nach einer knappen halben Stunde durch ihren besten Spieler Stanislav Picha. Danach war mehr drin für die clever spielenden Gäste, allerdings ging in Überzahl der Schuss nach hinten los. Dominic Mahren vollendete ein Unterzahl- Break mit dem 4:1 (36.). Dennoch blieb der ESV, der am Freitag Südmeister Bad Aibling noch mit 7:5 geschlagen hatte, dran und kam noch vor der zweiten Pause zum 4:2.

Im Schlussabschnitt sahen die 350 Zuschauer im Eichwald-Stadion den EV Lindau, den sie von Anfang an erwartet hatten. Willy Bauers zweite Kabinenpredigt hatte offenbar Wirkung gezeigt. Tobias Grieger sorgte mit einem krachenden Schlagschuss unter die Latte in der 46. Minute zum 5:2 für die Initialzündung. Gleich darauf agierten die Lindauer mit einem Mann mehr, was Kristoffer Bäckström ebenfalls per Schlagschuss zum 6:2 nutzte. Damit war die Partie nicht nur entschieden. Die Eisbären gaben die Hoffnung auf und brachen mit ihrem kleinen Kader nun förmlich ein, während beim EVL alles klappte. Peter Kraus hämmerte die Scheibe zum 7:2 ins Tor (47.), Tobi Grieger ließ noch vor dem letzten Wechsel mit einem sehenswerten Rückhandschuss in den Winkel den achten Treffer folgen. In den letzten zehn Minuten spielten sich die Lindauer dann in einen Rausch und schossen fünf weitere Treffer durch Timo Krohnfoth (2), Michael Hotz, Sascha Paul und Raphael Eckert zum deutlichen 13:2-Sieg.

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