Kampfgeist ist gefragt in den ersten Spielen des neuen JahresEA Schongau

Kampfgeist ist gefragt in den ersten Spielen des neuen JahresKampfgeist ist gefragt in den ersten Spielen des neuen Jahres
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Der TSV Trostberg will nach seinem Trainerwechsel – Michael Lehmann kehrt für den Berchtesgadener Thomas Rumpeltes zurück auf den Trainerposten der Chiefs, den Anschluss ans Mittelfeld verwirklichen. Und auch auf dem Eis gibt es einen Rückkehrer - vom Schlusslicht Inzell kommt Stürmer Thomas Scheck zu seinem Vorjahrsteam zurück.

Mit Oldie Ken Grapentine (der Allrounder hat inzwischen die 50 erreicht!), Rainer Roßmanith und Torjäger Martin Hagemeister (u.a. Rosenheim) haben die Chiefs reichlich Erfahrung an Bord. Dazu noch Ex-EAS-Crack Timmy Coutu (Verteidigung), sowie Kontingentspieler Milan Marnota (CZE) und Marco Habereder im Angriff. Im Tor scheint Maxi Kruck die Nr.-1-Position erobert zu haben.  

Allerdings ist das Spiel der Trostberger Chiefs noch reichlich Schwankung unterworfen – Siege und Niederlage wechseln sich ständig ab, so dass die Trostberger bislang mit 12:20 Punkten aus 16 Partien lediglich Rang 12 inne haben. Auf fremden Eis waren es zwar erst zwei Siege – das 6:3 in Inzell und 8:6 in Burgau sind dennoch beachtlich – ebenso die sechs erzielten Tore bei der 6:9-Niederlage in Bad Wörishofen. Der TSV kann immer Tore schießen, das musste auch die EAS beim 6:4-Erfolg im Hinspiel erfahren. Nach sicherer 6:2-Führung kamen die Chiefs noch gefährlich nahe.

An die Geretsrieder Riverrats haben die Schongauer noch schlechtere Erfahrung. Bei der 4:6-Heimniederlage kamen die Mammuts über die gesamte Partie nie richtig ins Spiel.

Dabei läuft es bei den Geretsriedern wirklich nicht nach Plan. Rang zehn mit 14:22 Punkten und 65:78 Toren ist die derzeitige Platzierung des Teams von Trainer Sebastian Wanner. Eigentlich unter den Möglichkeiten des Spielermaterials. Ungewöhnlich in der Liga ist zudem - auf eigenem Eis haben die Riverrats bislang eine schlechtere Bilanz als in der Fremde. Zu Hause erreichten sie erst sechs Punkte aus acht Partien – in der Fremde immerhin schon acht aus zehn Spielen.

Leistungsträger der „Flussratten“ sind u. a. die Abwehrrecken Matthias Lederer und Andreas Hölzl. Im Angriff ist die Last gut verteilt – Kapitän Michael Stowasser, Klaus Berger, Moritz Lauer oder Martin Köhler, sowie erfahrene Kräfte, wie Sebastian Geltinger, Michael Helfrich oder Peter Erlacher gehören alle zu den gefährlichen Scorern des ESC.

Bei der EA Schongau ist es wie immer eng im Kader – das heißt aber auch reichlich Eiszeit für die jungen Spieler. Kapitän Norbert Löw, der ja angeschlagen in die letzten Partien ging ist noch fraglich. Dazu ist Friedrich Weinfurtner am Freitag gesperrt. Auch der Einsatz aller Schichtdienstler ist nicht ganz sicher, aber das ist nun einmal so im Amateursport der Liga – da kann bestimmt auch die Konkurrenz ein Lied davon singen - Beruf geht nun einmal vor. Zumindest die Junioren sind spielfrei – so dass aus deren Reihen wohl der ein oder andere Spieler zusätzlich ins Aufgebot rutschen wird. 

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