Jetzt gilt's: Wochen der Entscheidung für die Indians

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Den Anfang macht am Freitag um 20 Uhr die Partie am Hühnerberg gegen die Schweinfurt Mighty Dogs. Am Sonntag folgt dann Teil zwei des fränkischen Wochenendes mit dem schweren Auswärtsspiel in Höchstadt (18.30 Uhr).
Die Ausgangslage für die Indians ist klar: Drei Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf Platz acht – jener begehrte Rang, der zur Teilnahme an der oberen Zwischenrunde berechtigt. Sämtliche direkten Konkurrenten wie Weiden oder die beiden Allgäuer Rivalen Sonthofen und Buchloe müssen bis Ende des Monats noch am Memminger Hühnerberg antreten. Deshalb ist die Zuversicht im ECDC-Lager ungebrochen: „Es ist machbar“, feuert der zweite Vorsitzende Magnus Baier Mannschaft und Zuschauer an. „Mindestens fünf Siege aus den acht Spielen sind der Plan. Allerdings wollen wir uns nicht auf solche Rechnungen versteifen, sondern von Partie zu Partie denken.“ Auch Freitagsgegner Schweinfurt ist im Kampf um die Play-off-Plätze noch nicht auf der sicheren Seite. Zwar stehen die Unterfranken derzeit mit neun Punkten Vorsprung auf die Indians auf Tabellenrang fünf. Doch mit einem Sieg in der immens wichtigen Heim-Partie am Freitag wären die Koch/Tenschert-Schützlinge wieder in Reichweite. Im Tor der Schweinfurter steht mit Varian Kirst allerdings ein echter Top-Goalie, der von einer stabilen Defensive um Beppi Eckmair, Simon Knaup und Andreas Kleider unterstützt wird. Vom Höchstadter EC kam mit Mark Dunlop kürzlich noch ein spielstarker Mann dazu. Vom prominenten Namen gespickt ist auch der Angriff der Mighty Dogs. Spielertrainer Marcel Juhasz sammelte bereits DEL-Erfahrung. Mit Dennis Martindale kam der Topscorer aus Bayreuth zum ERV und Mikhail Nemirovsky ist bundesweit ein Synonym für Scorerpunkte. Für die Indians gilt es jedoch, in diesem Schlüsselspiel möglichst voll zu punkten. Zuletzt reisten über 100 Memminger Schlachtenbummler zur Auswärtspartie nach Miesbach, weshalb beim ECDC die Hoffnung groß ist, auch gegen Schweinfurt die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken. „Mit den Fans im Rücken können wir den Kampf um die Play-off-Plätze gewinnen“, verspricht Magnus Baier. Verzichten müssen die Memminger am Wochenende allerdings auf Verteidiger Tobias Vorderbrüggen, der mit einer Schulterverletzung mindestens zwei Wochen ausfällt. Nicht mehr zum Indianer-Stamm gehört Robert Paule, dessen Vertrag nach nicht befriedigenden Leistungen in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. Aus beruflichen Gründen kehrte Simon Schreiber dem ECDC den Rücken. Der Torhüter wird von Marc Bartsch ersetzt, der zuletzt in Senden aktiv war. Der 25-jährige schnupperte einst beim EHC Memmingen sogar Oberligaluft.
Am Sonntag reisen die Indians dann nach Höchstadt. Nach miserablem Saisonstart haben sich die Alligators gefangen und möchten ihre letzte Chance nutzen, doch noch in den Kampf um Platz acht einzugreifen. Derzeit steht das Team um Topscorer Michael Hlozek sechs Punkte hinter dem ECDC auf Platz elf. Spielbeginn an der Aisch ist um 18.30 Uhr.