Jakub Klima beerbt „Kuki“ Kukacka auf der Kontingentstelle

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Eine Änderung auf der Kontingentstelle bedeutet aber auch, dass man von einem anderen Spieler Abschied nehmen muss. Publikumsliebling Zbynek „Kuki“ Kukacka, über drei Jahre ein Vorbild in der Mannschaft, muss nach seiner schweren Augenverletzung zum Ende der vergangenen Saison die Schlittschuhe an den Nagel hängen: „Die Gesundheit hat natürlich absolute Priorität. Wir werden Kuki auf und neben dem Eis sicher vermissen“, so Vorstandsmitglied Mustafa Sugle, der einen besonders engen Draht zu dem Allrounder pflegt, der 103 Scorerpunkte für den ERSC erzielte.

Es sind schon große Fußstapfen, die Kukacka für seinen Nachfolger hinterlässt, aber Jakub Klima ist es durchaus zuzutrauen, in diese – wenn auch auf seine Art – hineinzuwachsen. Von der Spielart ist er mit Kukacka jedenfalls nicht zu vergleichen. Der wuchtige Außenstürmer bewies aber schon beim aktuellen Bayernligisten EHC 80 Nürnberg sein Talent und erzielte in zwei Spielzeiten und 43 Pflichtbegegnungen beachtliche 73 Scorerpunkte (36 Tore, 37 Vorlagen). Seine Ausbildung genoss Klima in der 1.tschechischen Juniorenliga bei SK Horacka Slavia Trebic, wo er in 83 Begegnungen 64 Punkte (und 146 Strafminuten) verbuchte. „Von seinen spielerischen Qualitäten konnten wir uns schon einige Male persönlich ein Bild machen, aber Jakub hat uns auch in den Gesprächen charakterlich überzeugt“, so Coach Michael Dippold.

Während die Löwen damit ihren Kader prinzipiell beisammen haben, gibt es in der Liga wieder einmal einige Unsicherheiten. Von der Liste der „alljährlichen“ Wackelkandidaten muss man die Waldkirchener Crocodiles streichen. Der Meister von 2010 zieht aus wirtschaftlichen Gründen seine erste Mannschaft in dieser Saison aus dem Spielbetrieb zurück und wird nicht einmal in der Bezirksliga antreten. Der Großteil der Landesliga-Mannschaften plädiert für die Einführung der Drei-Punkte-Regel sowie einem Penaltyschießen mit drei Spielern bei Gleichstand nach der regulären Spielzeit. Außerdem steht bei einigen eine Modusänderung auf der Wunschliste, wonach zum Ende der Saison mehr als nur die bislang zwei Teams an den Play-offs teilnehmen sollten. Es ist also schon während der Sommerpause (ungewollt) spannend im bayerischen Eishockey.


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