Islanders zu Gast bei den Schongauer Mammuts

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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Mit dem schweren Auswärtsspiel bei der EA Schongau beginnt für den EV Lindau am Freitag um 19:30 Uhr die bisher anforderungsreichste Phase der Saison. Dem Spiel bei den heimstarken Mammuts folgt am Sonntag das nicht minder schwere Derby in Kempten.

„Dieses Wochenende wird viel über unsere wahre Leistungsstärke aussagen“, sagt EVL-Trainer Willy Bauer. Denn bisher war kein Gegner außer Kempten, das niedergerungen wurde und Königsbrunn, das den Lindauern keine Chance ließ, ein wirklicher Prüstein für die Islanders. „In Schongau wird uns nichts geschenkt werden“, sagt Bauer, der auf die Vorjahre hinweist, in denen die Ergebnisse im Allgäu 3:3, 0:4 und 6:4 aus Lindauer Sicht lauteten. „Das wird ein ganz enges Spiel.“ Endlich, möchte man aus Lindauer Sicht sagen, denn selbst die Mannschaft ist über ihr Leistungsvermögen noch im Unklaren. Für die Islanders, wie auch für die Gastgeber ist die Partie eine Standortbestimmung, aber auch eine Chance, in Schwung zu kommen. Die EAS muss bei 8:8 Punkten hart um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde kämpfen. Zwar gab es die beiden erwarteten Niederlagen gegen Tabellenführer Königsbrunn, aber die Ausrutscher gegen Kempten und Fürstenfeldbruck haben die Mammuts in Schwierigkeiten gebracht. Nicht nur deshalb scheint der Haussegen in Schongau schief zu hängen. Es soll bereits eine Krisensitzung stattgefunden haben, zudem sollen gleich drei Spieler beim Bayernligisten Pfronten im Probetraining vorgespielt haben. „Schongau wird sich gegen uns voll reinhängen, alles andere muss uns nicht interessieren“, sagt EVL- Sportchef Bernd Wucher. „Wir müssen vor allem erst einmal sehen, dass unsere Leistung stimmt und uns auf unsere Stärken besinnen.“

Dabei könnte es erneut zu Personalrochaden kommen, denn im Lager der Islanders gibt es immer Ausfälle, sei es durch die grassierende Grippe oder aus anderen Gründen. „Da wäre es hilfreich, wenn sich die mal aufdrängen würden, die sich sonst über zuwenig Eiszeit beschweren. Von denen habe ich zuletzt wenig gesehen“, sagt Wucher. Mit Kampfkraft und Disziplin wollen die Islanders dagegen halten. Denn in einemsolch brisanten Spiel sind dies die Tugenden, die vor der Spielkunst geragt sind. Zudem wäre es wichtig für die Islanders weiter zu punkten, wollen sie nicht noch in den Kampf am Strich mit hineingezogen werden. Der Abstand dorthin ist zwar mehr als komfortabel, die nächsten Gegner werden aber genau das nicht mehr sein.