Islanders wollen sich nicht von Regen nass machen lassenEV Lindau

Islanders wollen sich nicht von Regen nass machen lassenIslanders wollen sich nicht von Regen nass machen lassen
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Bis gestern waren die Red Dragons aus Regen noch Tabellenletzter. Da der Höchstadter EC allerdings die Spiele gegen Peißenberg und Dorfen jeweils mit 0:5 gewertet bekam, weil zwei transferkartenpflichtige Spieler eingesetzt wurden, rückte der ERC nun auf Platz 17 vor. Auch Regen startete mit zwei Niederlagen (1:3 gegen Mitterteich und 1:6 in Nürnberg). „Wir haben großen Respekt vor dem Gegner, aber unser Anspruch muss schon sein, einen Aufsteiger zu Hause zu schlagen“, nennt Team-Manager Sebastian Schwarzbart das Ziel des EVL. Wohl wissend, dass sich die Islanders gerade gegen Teams aus den hinteren Regionen in der Vergangenheit öfter als einmal schwer taten und auch letztes Jahr gegen solche Gegner die Play- Offs verspielten. „Wir dürfen nicht ausrutschen, sondern müssen konzentriert spielen“, sagt Spielertrainer Martin Masak, der im Training Wert auf Aufbau und Special Teams legte, wo zuletzt noch Defizite ausgemacht wurden.

Der Gegner ist für die Lindauer Fans neu: Der ERC Regen rückte als Vierter der Landesliga Bayern-Nordost in die Aufstiegsrunde. Dort setzte sich das Team, aus dem Topscorer Roman Schreyer mit 23 Toren und 33 Vorlagen herausragte, mit 4:3 und 3:1 gegen die EA Schongau durch. Der Verein aus dem bayrischen Wald spielte zuletzt in den 90er Jahren in der Bayernliga und hat sich für die Aufgabe Klassenerhalt gleich mit zwölf Neuzugängen verstärkt: Am letzten Tag der Transferperiode haben sich die Gäste noch einmal nachgelegt. Von Oberligist Deggendorf wechselt Verteidiger Stephan Hackl zu den Red Dragos. Der 23-jährige, der auch schon für den DNL-Serienmeister Jungadler Mannheim spielte, lief 226 Mal für den Oberligisten auf und ist ebenso als Führungsspieler eingeplant wie Kontingentspieler Reese Rolheiser (25). Zahlreiche andere Neuzugänge kommen dagegen aus der Landesliga. Deshalb sagt Trainer Norbert „Nore“ Weber: „Nicht alle werden den Sprung schaffen, wir erwarten eine schwierige Eingewöhnungsphase und gehen hoffentlich gut gerüstet an das Saisonziel Klassenerhalt.“

So hoffen die Islanders, dass die Eingewöhnungszeit der Gäste noch etwas anhält. Dabei wird Zdenek Cech nach seiner Sperre zum ersten Mal in dieser Saison ins Geschehen eingreifen. Dennoch wird Martin Masak gegenüber der letzten Partie nicht allzu viel verändern. Angesichts der endlich einmal zufriedenstellenden Personallage „wird es aber Härtefälle geben.“ Die Plätze beim EVL sind aktuell hart umkämpft – das sollte die Lindauer zu guten Leistungen befähigen.