Islanders verzweifeln an Germerings TorwartEV Lindau

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Der Keeper der Gäste nahm wie seine Mannschaft eindrucksvoll Revanche für die 1:8-Schlappe vom Hinspiel am Freitag. „Da muss man gratulieren und es akzeptieren. Er hat eine überragende Leistung geboten“, sagte EVL- Coach Pavel Mojtek. Zwar dominierten die Islanders nach ausgeglichenem ersten Drittel die Partie angesichts von 45 Torschüssen, überwinden konnte aber lediglich Zdenek Cech den Gästekeeper – nach 42 Minuten. Dumm nur, dass es da schon 0:2 stand.

Zunächst hatte ein individueller Fehler Benedikt May nach neun Minuten das 0:1 ermöglicht. Nur 20 Sekunden nach Wiederanpfiff verloren die Islanders, die ohne Mike Dolezal, Patrick Prell, Benjamin Arnold, Fabian Burmann und Marian Eisenbarth antreten mussten, dann die Ordnung in der eigenen Zone. Das nutzte Josef Schreiber zum zweiten Gästetreffer.

In den letzten Spielen hatten die Lindauer, bei denen Neuzugang Andre Martini bei seinem ersten Spiel im Seniorenbereich ein solides Debüt gab, einige Male Rückstände umgebogen – aber solche Kraftakte gehen halt nicht immer. Vor allem dann, wenn das Pech im Abschluss dazu kommt – und eben die exzellente Leistung von Schedlbauer. „Wir hatten einen starken Gegner, der auch unbedingt gewinnen wollte und die besseren Argumente hatte. Deshalb müssen wir nicht komplett enttäuscht sein, wir haben es schließlich auch versucht“, sagte Mojtek. Dass die Lindauer aber einen gebrauchten Tag erwischen würden, deutete sich bereits an, als sie zur Mitte des Spiels nach einer Spieldauer- Disziplinarstrafe gegen Germerings Daniel Rossi wegen eines Stockstichs (eine Ausnahme in einer zwar intensiv aber überwiegend fair geführten Partie) in Überzahl nicht zum Zug kamen.

Klar wurde es aber spätestens in der Schlussphase, als Schedlbauer einmal artistisch die Scheibe noch irgendwie abwehren konnte und Tobias Fuchs den Nachschuss an die Latte donnerte. Die beste dieser zahlreichen guten Möglichkeiten des EVL. Mojtek hatte schon zweieinhalb Minuten vor dem Ende seinen Torhüter Varian Kirst vom Eis genommen – diesmal blieb der Erfolg mit dem sechsten Feldspieler allerdings aus und die Islanders blieben erst zum zweiten Mal in dieser Saison auf eigenem Eis punktlos.