Islanders verlieren gegen Peißenberg in Unterzahl

Islanders verlieren gegen Peißenberg in UnterzahlIslanders verlieren gegen Peißenberg in Unterzahl
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Nach Kontingentspieler James Nagle fiel bei den Islanders auch noch Sascha Paul aus, so dass die Lindauer erneut nicht mit den im Training einstudierten Reihen agieren konnten. Dazu kam erneut, dass die Lindauer es nach dem 1:4 vermochten, ihren Einsatzwillen auf das Eis zu bringen. „Bis dahin waren wir wie gelähmt, wobei auch einigen wieder das letzte Herzblut gefehlt hat“, stellte Teammanager Sebastian Schwarzbart fest. Negativ wirkte sich zudem aus, dass die Gäste schon nach fünf Minuten durch Marco Pfleger in Führung gingen. Der EVL ließ sich davon beeindrucken und kam nur zu wenigen Chancen. Eine davon nutzten sie aber. Dominic Mahren, der sein erstes Spiel in dieser Saison für den EVL bestritt, spielte die Bande über die Bande zu Kenny Wolf, der im Abschluss erfolgreich war und sein erstes Tor für die Islanders erzielte.

Peißenberg wirkte auch im zweiten Drittel unter dem neuen Trainer Stanislav Meciar geschlossener als der EVL, der versuchte, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Dabei agierten die Islanders allerdings oft unglücklich und wurden vom kleinlich pfeifenden unparteiischen häufig ein gebremst.

Lange Zeit hielten sich die Lindauer in Unterzahl schadlos. Aber zwei Minuten vor der zweiten Pause waren sie mit zwei Mann weniger gegen eine starke Kombination der „Eishackler“ machtlos. Sebastian Buchwieser brachte die Gäste erneut in Führung. Unmittelbar nach der Pause entschied der TSV dann das Spiel. Zwei weitere Powerplaytore durch Pfleger (42., 44.) sorgten für einen drei Tore Vorsprung der Gäste. „Es klingt seltsam, aber danach haben wir unser bestes Eishockey an diesem Abend gespielt“, sagte Trainer Michael Rossi. „Wenn wir immer so spielen, werden wir wieder gewinnen.“ Als die Lindauer nichts mehr zu verlieren hatten, war die mentale Blockade gelöst und die 530 Zuschauer bekamen eine kämpferische Lindauer Mannschaft zu sehen. In Überzahl verkürzte Stephan Trolda zehn Minuten vor Ende noch auf 2:4, dennoch fehlten den Islanders letztendlich die Mittel um einen routinierten Gegner weiter zu beeindrucken.