Islanders stehen souverän im Viertelfinale

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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Mit einem standesgemäßen 11:2 (6:0, 3:2, 2:0)- Sieg gegen den ASV Dachau erreichte der EV Lindau souverän das Viertelfinale im Bayrischen Eishockey-Pokal, dem Bayernkrug, und sammelte weiteres Selbstvertrauen.

Mit Rücksicht auf das erste Punktspiel, das bereits 24 Stunden später in Fürstenfeldbruck stattfand, schonte Trainer Willy Bauer Stammtorwart Waldemar Quapp. Zudem musste er auf den gesperrten Sascha Paul verzichten. Dennoch legten die Islanders im ersten Drittel gleich los wie die Feuerwehr und führten vor 200 Zuschauern bereits nach 38 Sekunden durch Tore von Jiri Kunce und Dominic Mahren mit 2:0. Die Freude am ersten Heimspiel war den Lindauern in jeder Faser anzumerken. Der Bezirksligist aus Dachau ging im Angriffswirbel des EVL im ersten Durchgang komplett unter. David Volek erhöhte per Doppelschlag in der 10. und 16. Minute auf 4:0. Sebastian Szeja Schon und Timo Krohnfoth machten bis zur Drittelpause das halbe Dutzend voll.

Im zweiten Durchgang schalteten die Gastgeber ein bis zwei Gänge zurück und ließen den ASV mitspielen, so dass sich EVL Goalie Patrick Matzenmüller mehrfach auszeichnen konnte. Allerdings mussten die Lindauer auch zwei Gegentreffer durch Erik Mönch entgegen nehmen, trafen aber selbst dreimal durch Mahren, Volek und Tobi Grieger. „Es ist verständlich, dass man das Tempo heraus nimmt, wenn man zu Beginn so viel Gas gegeben hat“, sagte Willy Bauer. Im Schlussabschnitt übten die Islanders weiter unter Wettkampfbedingungen. Dominic Mahren gelang dabei noch ein Doppelschlag zum 11:2-Endstand.