Indians empfangen Aufsteiger Germering

Indians empfangen Aufsteiger GermeringIndians empfangen Aufsteiger Germering
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nach der gelungenen Heimpremiere gegen den EHC Bayreuth (7:2) wollen die Schützlinge von Trainer Jogi Koch den Hühnerberg weiter zur Festung ausbauen. Gleichzeitig hoffen die Verantwortlichen darauf, gegen Germering die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken. Personell dürften alle Mann an Bord sein, nur hinter Verteidiger Robert Paule steht noch ein Fragezeichen. Die Gäste stehen nach zwei Niederlagen gegen Königsbrunn (2:5) und Miesbach (0:2) noch ohne Punkte da. Im Tor der Wanderers steht der ehemalige Keeper des ECDC Konstantin Bertet. Für die Verteidigung konnten die Verantwortlichen mit Raymund Nickel vom EHC Klostersee einen echten Topmann verpflichten. Zusammen mit Markus Oehme und Kapitän Leonhard Gambs soll er das Gerüst der Defensive bilden. Mit Nickel kam auch der ehemalige Profi Oliver Wälde aus Klostersee in die Münchener Vorstadt. Wälde spielte bereits in Duisburg und Ratingen höherklassig. Mit Daniel Schury (ehemals beim EHC München in der 2. Bundesliga) und David Jelinek stehen weitere Angreifer mit Scorerqualitäten im Team von Trainer Brian Ashton. Nach dem Auf und Ab der letzten Jahre wollen sich die Wanderers endlich in Bayerns höchster Spielklasse etablieren und das Image als Fahrstuhlmannschaft ablegen. Wenn der Aufsteiger vom Verletzungspech verschont bleibt, kann das Team die gesteckten Ziele auch erreichen.

Mit einem weiteren Aufsteiger bekommen es die Indians am Sonntag zu tun. Die Maustädter reisen am vierten Spieltag zum Schwaben-Derby nach Königsbrunn (um 18 Uhr). Lediglich 76 Kilometer beträgt die Entfernung zum Auswärtsspiel bei den Pinguinen – und so werden sich bestimmt wieder einige Memminger Schlachtenbummler auf den Weg machen, um ihr Team zu unterstützen. Nach den finanziellen Wirren der Vergangenheit ist im Königsbrunner Umfeld Ruhe eingekehrt. Nun möchte man nach einem Jahr Abwesenheit wieder in der Bayernliga Fuß fassen. Trainiert wird der ESV von Norbert Strobl, der zuletzt den TSV Peißenberg in der Bayernligaspitze etabliert hat. Im Tor der Pinguine steht ein waschechtes Memminger Eigengewächs. Patrick Vetter wechselte vom ECDC zum Aufsteiger und ist sicher hoch motiviert, gegen seinen alten Verein sein Können unter Beweis zu stellen. In der Defensive sind Michael Heichele, Simon Demmler und Alexander Ott die Stützen. Verstärkung kommt vom ERC Sonthofen: Fabian Sing, als böser Bube und Raubein verschrien, heuerte kurz vor Saisonstart beim ESV an. Im Angriff vertrauen die Pinguine auf die bekannten Kräfte wie die Weigant-Brüder, Michael Polaczek, Patrick Ullmann oder Vladislav Gossmann. Die Ausländerposition besetzt der bereits 45-jährige Roman Mucha, der vor allem in Pfaffenhofen bereits erfolgreich in der Bayernliga agierte. Erfahrung ist also genug vorhanden. Sollte man beim ESV aus den Vollen schöpfen können, ist es dem Team zuzutrauen, lange im Rennen um den begehrten achten Platz zu bleiben.