In keiner Weise gefordert

In keiner Weise gefordertIn keiner Weise gefordert
Lesedauer: ca. 1 Minute

Von vornherein war kaum angenommen worden, dass die Wanderers den Siegeszug der Mighty Dogs würden unterbrechen könne. Umso weniger, als ihnen sechs Spieler fehlten, darunter Germerings Toptorjäger Christian Meier und Daniel Rossi. Und tatsächlich wurde es von Anfang an ein Spiel auf ein Tor und nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer fallen würde. Nach Hollwegs Bogenlampe zum 1:0 waren die Gäste allerdings plötzlich dem Ausgleich nahe - begünstigt durch Schweinfurter Sorglosigkeit. Denn ein bisschen zu leicht nahm man den Gegner schon - die manchmal auftauchenden Lässigkeiten, die sich durchs ganze Match zogen, wären von manch anderer Mannschaft sicher bestraft worden. In den wenigen Situationen, in denen er eingreifen musste, bereinigte ERV-Torwart Benamin Dirksen jede Gefahr.

So fehlte bereits im Mitteldrittel jede Spur von Dramatik und Spannung; die Dogs betrieben business as usual und dominierten dennoch die Partie wie sie wollten, die Wanderers taten was sie konnten, um den Schaden möglichst in Grenzen zu halten. Germerings Trainer bekannte in der Pressekonferenz ohne weiteres, daß der ERV auch im zweistelligen Bereich hätte gewinnen können. Brian Ashton nahm die Niederlage überhaupt sehr locker und humorvoll: "Wir hatten gehofft, einen Punkt mitzunehmen. Ich habe deshalb unserem Torwart gesagt, wenn wir zu Null spielen, schaffen wir das. Daran hat er sich leider nicht gehalten".

Sicher, mit mehr Konzentration und Zielgerichtetheit hätte der Sieg auch höher ausfallen können. So reichte es noch zu 2 Treffern, bzw. 3 im Schlußabschnitt und zum zweiten Shut out des Wochenendes, den sich Benjamin Dirksen und der in der 32. Minute eingewechselte Ole Swolensky teilten.

In der Ligapause wird Dogs-Coach Viktor Proskuyakov die erste Woche für den Ausbau der Kondition verwenden, dann beginnt die spezielle Vorbereitung auf das Gastspiel der Weidener Blue Devils.