HEC verlängert mit Stephan Hiendlmeyer und Daniel GoblirschHöchstadter EC

HEC verlängert mit Stephan Hiendlmeyer und Daniel GoblirschHEC verlängert mit Stephan Hiendlmeyer und Daniel Goblirsch
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Der 26-jährige Stürmer Hiendlmeyer gehört inzwischen zu den absoluten Leistungsträgern und war in der vergangenen Saison mit 44 Punkten in 31 Spielen der drittbeste Scorer der Panzerechsen. Dass es nicht mehr Einsätze und Punkte wurden, verhinderten vor allem die Schiedsrichter. Gleich zwei  Fünf-plus-Spieldauer-Strafen bekam der gebürtige Niederbayer aufgebrummt, die wohl außer den Herren in Schwarz kein anderer verstand. Bei der ersten wurde Hiendlmeyer von einem Bayreuther in die Bande gecheckt, der sich dabei verletzte, bei der zweiten gegen Germering wusste selbst der Trainer der Wanderers im Anschluss an die Partie nicht was die Herren in Schwarz da gesehen hatten. So brachte es der agile Angreifer auf über 80 Strafminuten, von denen er für über die Hälfte davon nicht einmal wirklich etwas konnte. Ohne die beiden fragwürdigen Entscheidungen wären es gerade einmal 30 Minuten geworden und damit wäre er einer der faireren Spieler der Bayernliga. Hiendlmeyer, dessen Name dem ein oder anderen Reporter, der über den HEC berichtenden Zeitungen, mehr Probleme bereitet als die tschechischen Kontingentspieler, geht inzwischen in seine fünfte Saison an der Aisch. Er wechselte 2005 von den inzwischen in der DEL spielenden Straubing Tigers als Nachwuchstalent aus der zweiten Liga zum HEC, blieb da allerdings zunächst nur ein Jahr. Seine Laufbereitschaft und mannschaftsdienliche Spielweise weckten Begehrlichkeiten von Oberligisten, weshalb er sich zu einem Wechsel zu den Harzer Wölfen in die Oberliga bewegen ließ. Nach nur einem Jahr führte ihn der Weg aber zurück nach Mittelfranken wo er inzwischen dank Studium und Freundin heimisch geworden ist. Bei den Panzerechsen reifte er zu einem wichtigen Spieler der sowohl in der ersten Reihe an der Seite von Daniel Jun große Torgefährlichkeit verbreitete, als auch als Anführer in der zweiten Reihe glänzen konnte. Im Konzept der Sportlichen Leitung ist er deshalb inzwischen nicht mehr wegzudenken. Dieses vertrauen will der Publikumsliebling kommenden Jahr weiter zurückzahlen und die Alligators zum Erfolg bringen.

Einen etwas anderen Weg als sein Sturmkollege beging HEC Eigengewächs Daniel Goblirsch. Großgeworden im HEC Nachwuchs wechselte er im Juniorenbereich zum Nachbarn nach Nürnberg in die Bundesliga. 2008 wechselte er aber zurück zu seinem Heimatverein. Zu Beginn der vergangenen Saison brachte sich der 21-jährige fast um seine Chance im Bayernligakader zu spielen. Durch ein dummes Foul in der Vorbereitung handelte er sich gegen Schweinfurt eine Matchstrafe ein und durfte erst deutlich nach Beginn der Runde für die Panzerechsen wieder auflaufen. Im Zug der Saison bewies der Lonnerstadter aber, dass er dazu gelernt hatte und avancierte zu einem soliden Defender, auf den gerade als die Personalnot in der Verteidigung am größten war, verlass ist. In der nächsten Saison hat er sich große Ziele gesetzt und er will sich endlich im Bayernligakader etablieren, also nicht nur Ergänzungsspieler sein. Das Potential hat der Defensivspezialist auf alle Fälle, denn dass er Talent hat, zeigte das Interesse des EHC 80 Nürnberg, der ihn in die Juniorenbundesliga holte. Durch das Gardemaß von fast 1,90 Meter hat er zudem eine große Reichweite, sodass es für seine Gegenspieler schwer ist an ihm vorbei zu kommen. Wenn es ihm gelingt diese Basis mit Zweikampfstärke und der Disziplin, die ihm sein Vornamensvetter Daniel Jun vermittelt zu kombinieren, ist es durchaus möglich, dass er das nächste HEC-Eigengewächs wird, der eine feste Größe im Bayernligateam der Höchstadt Alligators wird.


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