Hawks lassen nichts anbrennen

Traurig und enttäuschtTraurig und enttäuscht
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Der ESC Haßfurt hat nach der gelungenen Generalprobe beim Pokalspiel gegen den ESC Kempten am Freitagabend zwei Tage später einen weiteren wichtigen Sieg obendrauf gesetzt: In ganz souveräner Art und Weise gelang den Hawks beim ERSC Amberg ein fast schon lockerer 9:1-Kantererfolg und den zweiten von insgesamt sechs Pflichtauftritten in Folge gemeistert. Kein Wunder, dass die knapp 50 Haßfurter Schlachtenbummler froh gelaunt die Heimfahrt antraten.

Dass seine Mannschaft in der „Höhle des Löwen“ die Oberhand behält, davon war Stan Mikulenka schon vor dem Eröffnungsbully fest überzeugt. Dennoch hatte er mit wesentlich mehr Widerstand der Hausherren gerechnet. „Ich habe wirklich gelaubt, dass uns ein ganz schweres Spiel erwartet“, zeigte sich der tschechische ESC-Trainer aber schon nach dem ersten Spielabschnitt relativ entspannt. Immerhin führten die von Beginn an sehr konzentrierten und vor allem hoch motivierten Unterfranken zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als komfortabel mit 4:0. Fritz Geuder, Frederic Rambacher, Andreas Herrmann sowie Harry Kulczynski (4./6./7./10.) hatten Löwen-Schlussmann Georg Augsburger in kürzester Zeit jeweils das Nachsehen gegeben, wobei der vierte Treffer sogar bei eigener Unterzahl fiel. Und auch im Anschluss, als Haßfurts Kapitän Rafael Popek und Co. merklich Gas zurücknahmen, dominierten und diktierten sie die zumeist einseitige Begegnung. Erneut Fritz Geuder (22.) und Frederic Rambacher (40.) sowie Marco Hildenbrand (38.) erhöhten bis zum Ende des zweiten Drittels auf 7:0. Andreas Herrmann zum zweiten sowie Fritz Geuder zum dritten machten den in dieser Höhe nicht unbedingt einkalkulierten Erfolg mit weiteren schön herausgespielten Treffern perfekt (44./56.), während Matthäus Swadzba beim Stand von 0:8 lediglich der Ehrentreffer für die Oberpfälzer gelang (49.). Zwar gab es noch viele weitere Möglichkeiten für ein weitaus höheres Ergebnis. Mit der Ausbeute waren aber letztlich alle Beteiligten hochzufrieden. „Das haben sie einfach hervorragend gemeistert“, freute sich Mikulenka über das ganze Wochenende. „Es macht immer mehr Spaß, zuzuschauen.“ Wichtig sei es nun, nicht locker zu lassen und weiterhin konzentriert aufzutreten. Dann sollte auch beim nächsten Gastspiel am kommenden Sonntag beim Tabellenschlusslicht in Mitterteich nichts schief gehen. (Naumann)