Hauptsache gewonnenEA Schongau

Hauptsache gewonnenHauptsache gewonnen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Einige Ausfälle – eine angeschlagene Spieler, die EA Schongau konnte nur mit Müh´ und Not zum Auftakt der Punktrunde drei Blöcke aufbieten.

Auch Neuzugang Svatopluk Merka ging stark angeschlagen ins Spiel und musste trotz Übelkeit bis zum Schluss durchhalten. Am Ende machte sich die EAS durch zahlreiche Strafen noch das Leben schwer und rettete nach zwischenzeitlichen 5:2-Vorsprung gerade noch ein 5:4 über die Zeit.

Der knappe Erfolg war allerdings auch Warnung, keinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, dazu ist das Team einfach noch zu unerfahren um einen Vorsprung kontrolliert zu „verwalten“.

Nach knapp zwei Minuten hatte Juniorenstürmer Dominik Ebner auf Zuspiel von Routinier Vitus Mitterfellner die Mammuts erstmals in Front gebracht und nach zwölf Minuten erhöhte Erik Scherf aus der neu zusammengewürfelten dritten Reihe (Christoph Heger war krank, bei Dennis Lorenz und Ferdinand Hibler hatte es mit der Passumschreibung nicht rechtzeitig geklappt) nach Zuspiel von Riccardo Lorenz auf 2:0. Doch nur eine Minute später hatte Inzells Deutsch-Russe Oleg Matveenko EAS-Goalie Niklas Marschall erstmals überwunden. Obwohl krankheitsgeschwächt deutete Svatja Merka schon seine Verstärkung des EAS-Angriffs an, als er den Vorsprung der Mammuts in der 15. Minute auf 1:3 erhöhte (Zuspiel Oliver Glöckner).  Kurz vor Drittelende nutzten die Hausherren eine 5:3-Überzahl um den Abstand wieder auf 2:3 zu verkürzen.

Im Mittelabschnitt gelang Dominik Ebner einen Konter in Unterzahl zum 4:2 (27.) und Oliver Glöckner erhöhte in Überzahl  auf 5:2 (31.). Hätte die EAS nun weitere Großchancen verwertet, es hätte ein klarer Erfolg werden können. Doch diese Chancen wurden leichtfertig vertan und so wurde es noch einmal spannend in der Inzeller Arena vor 300 Zuschauern. Kurz vor der Pause konnten die Hausherren erneut verkürzen – 3:5 (38. Min; Graf).

Im Schlussdrittel nahm sich die EAS zu viele Strafzeiten  und kamen nun wieder in Gefahr. In der 46. Minute konnten die Inzeller ein Powerplay zum 4:5 verwerten, doch diesen knappen Vorsprung konnte die EAS auch Dank Goalie Niklas Marschall über die Zeit bringen.

Eines der schwächeren Spiele der bisherigen Saison konnte knapp, glücklich aber dennoch verdient gewonnen werden.  Im Lokalderby gegen den SC Forst am kommenden Sonntag (14. Oktober; 17 Uhr) muss sich das Team jedoch noch in der Chancenverwertung und im Defensivverhalten steigern.