Hart erkämpftes 3:3 reicht nicht für den Finaleinzug

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Dennoch können Trainer Kai Sellers und seine Mannen auf das Erreichte stolz sein. Mit ihrer wohl besten Saisonleistung setzten sie den Titelverteidiger 60 Minuten lang unter Druck und brachten ihn an den Rand einer Niederlage.

Vor über 500 Zuschauen, darunter ca. 70 Heilbronner, tasteten sich beide Teams in den Anfangsminuten gegenseitig vorsichtig ab, ehe die Eisbären etwas die Oberhand gewannen und in der 12. Minute durch Milan Liebsch das 0:1 erzielten. Drei Minuten später gleichen die Rebels ebenfalls in Überzahl aus.

Hatten beide Teams während der ersten 20 Minuten noch etwas verhalten agiert, so entwickelte sich im zweiten Drittel ein hochklassiger Play-off-Fight. Nach 83 Sekunden brachte Christopher Mauch die Gastgeber mit 2:1 in Führung. Die Eisbären schienen nun etwas den Faden verloren zu haben, denn sie wurden von den Rebels immer öfter im eigenen Drittel festgenagelt. Bis sich dann Michael Filobok in der 25. Minute in Unterzahl an der Mittellinie den Puck erkämpfte und zum 2:2 ausglich. Nun kamen die Stuttgart Rebels ins Straucheln und Benjamin Brozicek machte in der 28. Minute das 2:3 für die Eisbären. Jetzt hatten die Gäste das Spiel im Griff, während die Rebels zunehmend nervöser wurden. Der Spielstand von 2:3 hätte für die Verlängerung gereicht. Doch die Eisbären versäumten es den Sack zuzumachen – eine Tatsache, die sich später rächen sollte. Denn in der 45. Minute nutzte Tim Becker ein Missverständnis bei den Eisbären zum 3:3.

Die Eisbären schafften es nicht mehr diesen Fehler auszubügeln und noch ein Tor nachzulegen, so dass am Ende der Titelverteidiger aus der Landeshauptstadt über den Finaleinzug jubeln durfte. Kai Sellers war vom Spiel seines Teams dennoch begeistert: "Wir haben unser wohl bestes Saisonspiel gespielt und haben hier ein Unentschieden erreicht. Leider hat es nicht zum Weiterkommen gereicht."