Grandios aufgelegter Zawatsky sichert Sieg in Pfaffenhofen Black Hawks Passau

Grandios aufgelegter Zawatsky sichert Sieg in Pfaffenhofen Grandios aufgelegter Zawatsky sichert Sieg in Pfaffenhofen
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Der Start der Partie gehörte auch ganz den Gästen aus Passau. Nur 14 Sekunden dauerte es, da wanderte Pfaffenhofens Robert Huber wegen Hakens auf die Strafbank. Handgestoppte 15 Sekunden benötigten die Passauer in Überzahl, um den ersten Treffer der Begegnung zu erzielen: Erich Fries war es, der nach insgesamt 29 Sekunden Spielzeit per Schuss von der blauen Linie das 1:0 markierte. Im Gegenzug musste Christoph Zawatsky im Passauer Tor sofort hellwach sein, um den schnellen Ausgleich der Hausherren mit dem Schoner zu verhindern – nicht die einzige Szene dieses Spiels mit Passaus Goalie im Mittelpunkt des Geschehens. In der Vorwärtsbewegung vertändelte Maximilian Wanninger den Puck auf den Schläger von Pfaffenhofens kanadischem Spielertrainer Dennis Martindale, der sich artig bedankte und die Scheibe eiskalt zum Ausgleichstreffer versenkte. Dieser Gegentreffer schien seine Spuren hinterlassen zu haben, denn nur Sekunden danach hatte man gleich zweimal Glück, als Pfaffenhofen frei vor dem Tor zum Schuss kam, den Treffer aber versäumte. In der zwölften Spielminute bot sich den Gästen aus der Dreiflüssestadt erneut eine Powerplaygelegenheit, nachdem Pfaffenhofens Michael Pfab wegen Ellbogenchecks hinter das Plexiglas wanderte. Auch dieses Überzahlspiel nutzte Passau konsequent aus: Martin Lamich zog zielstrebig Richtung Tor der Hausherren und verwandelte souverän zum 2:1 für die Black Hawks in der 13. Spielminute.

Nach einem torlosen Mitteldrittel sollten es die letzten 20 Minuten in sich haben und einen Passauer Spieler zum Hauptdarsteller der Begegnung küren: Christoph Zawatsky. In den ersten Minuten des letzten Drittels boten sich beide Teams erneut einen offenen Schlagabtausch, ehe in der 45. Spielminute Passaus Ruben Kapzan wegen Beinstellens auf die Strafbank wanderte. In den folgenden zwei Minuten Unterzahl musste Zawatsky zweimal in höchster Not eingreifen, beim zweiten Mal sogar schon am Eis liegend, doch irgendwie schaffte er es unter Einsatz all seiner Extremitäten und Ausrüstungsgegenstände, den Schuss um das Tor herum zu lenken. Als kurze Zeit später mit Andreas Popp wegen Behinderung ein weiterer Passauer auf der Strafbank Platz nehmen musste, sah sich Passau ein weiteres Mal einer doppelten Unterzahl gegenüber. Und weitere Male war es Zawatsky, der seinen Kasten zur uneinnehmbaren Festung verwandelte. Andreas Toth traf schließlich kurz nach einer Überzahlsituation zum 3:1-Endstand.

Der nächste Passauer Auftritt findet in einem weiteren Auswärtsspiel bereits am Sonntag statt: Um 17:30 Uhr steigt in der Waldkirchner Eissporthalle das Derby gegen den heimischen ESV.