Goalie Marschall ist der MatchwinnerEA Schongau

Goalie Marschall ist der MatchwinnerGoalie Marschall ist der Matchwinner
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Die Schongauer Spieler wussten genau, wen sie nach dem Spiel für den Erfolg, der den Mammuts mindestens Rang drei der Tabelle in der Gruppe Südwest sicherte, bedanken mussten. Mit Spielende stürmten sie auf Goalie Niklas Marschall zu und begruben den Schlussmann unter einer Traube. Seinen Shutout hatte sich der junge Schongauer Torhüter schwer erarbeitet und durfte sich zu Recht als Matchwinner feiern lassen.

Denn das Spiel machten eindeutig die Gäste aus Kempten, die ihren Ruf als eines der auswärtsstärksten Teams untermauern wollten und die Mammuts mehr als reichlich in der eigenen Defensive beschäftigte. So hätte  ohne den Glanztag von Schongaus Goalie nach dem ersten Abschnitt gut und gerne 1:3 stehen können, ohne dass man sich auf Seiten der Mammuts hätte beschweren können. Doch letztendlich waren die Angriffsbemühungen der Gäste immer eine Beute von Niklas Marschall. Und ausgerechnet in Unterzahl legten die Schongauer das 1:0 vor. In der neunten Minute war Oliver Glöckner nach Vorarbeit von Svata Merka und Verteidiger Ron Zinner enteilt und hämmerte die Scheibe zur Schongauer Führung in die Maschen.

Und dieses 1:0 verteidigten die Mammuts gut 40 Minuten lang , oft kompromisslos und ohne Schnörkel, wenn auch oft mit Icings. Aber was soll es, nach dem Ausfall von Oldie Vitus Mitterfellner standen eigentlich  nur noch zwei Stammverteidiger zur Verfügung, annähern die Hälfte des Teams bestand aus der aktuellen Juniorenmannschaft. Man suchte also keinen Schönheitspreis, sondern einen Erfolg.

Und so ging es nach einem torlosen Mittelabschnitt ins Schlussdrittel. Die Gäste verzweifelten am Schongauer Schlussmann und als beide Teams einen Spieler auf der Strafbank hatten, nutzte die EAS den freien Raum. Erneut kam Oliver Glöckner nach Pass von Juniorenverteidiger Bernd Riedenauer frei zum Schuss. Doch sein Schuss prallte von der Querlatte ab, vor die Linie, doch der mitgeeilte Svata Merka vollendete zum 2:0 (48.).

Durchatmen – der zweite Treffer sorgte für etwas mehr Ruhe im Team – und fast hätte Mario Kögler Sekunden später das 3:0 nachgelegt , das jedoch Kemptens Schlussmann Russler mit vollen Körpereinsatz verhinderte.  Doch in der 55. Minute holte das Oliver Glöckner nach – mit einem satten Schuss ließ er Kemptens Routinier im Kasten keine Chance – 3:0. Den Schlusspunkt durfte 81 Sekunden vor Spielende Dominik Ebner setzen. Nach Vorarbeit von Markus Schneider, täuschte Marius Klein einen Schuss an, um doch den besser postierten Dominik Ebner zu bedienen. Ein toller Sieg, ein wichtiger Sieg und endlich das verdiente Shutout für Niklas Marschall – und doch auch etwas Mitgefühl mit dem Gegner. Die hatten eindeutig die Musik im Stadion gemacht, ohne jedoch ein einzigen Torerfolg bejubeln zu können. Einziger Trost für die Sharks  – durch die zeitgleiche Niederlage des Tabellendritten Bad Wörishofen können sie durchaus aus eigener Kraft noch auf Rang drei vorrücken. Den Rang, den die EA Schongau nach diesem Sieg nun als Minimalausbeute bereits sicher hat. 

Nach dem Spiel durfte noch jemand im Stadion beglückwünscht werden – Schiedsrichter Christian Würth hatte sein 150. Spiel als Unparteiischer geleitet.

Tore: 1:0 (8:14) Glöckner (Zinner, Merka /4-5), 2:0 (47:39) Merka (Glöckner, Riedenauer/4-4), 3:0 (54:20) Glöckner (Zinner, Riedenauer), 4:0 (58:39) Ebner (Klein, Schneider). Strafen: Schongau 14, Kempten 14. Zuschauer: 200.


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