Gladiators sind Spitzenreiter der Bayernliga

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In Pfaffenhofen netzte David Vokaty bereits nach 28 Sekunden zum 1:0 für das Heimteam ein. Doch nach acht Minuten jagte Timo Bormann in Unterzahl einem Ice Hog den Puck ab und Ales Jirik verwandelte die Vorlage zum 1:1. Drei Minuten vor Drittelende wuchtete dann Ferdinand Zink, der zur Zeit starke Leistungen zeigt, bei einer 5:3 Überzahl den Puck zum 2:1 ins Netz. Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Gastgeber Überzahl, und Vokaty überwand Viona Harrer zum 2:2 (26.). In der Folge entwickelte sich eine spannende Partie mit hochkarätigen Möglichkeiten auf beiden Seiten, die jedoch nichts einbrachten. Im Schlussdrittel spielte Erding oft in Unterzahl. Trotzdem gelang Ales Jirik das 3:2 (49.). Allerdings glich Elvis Beslagic postwendend zum 2:2 aus. Dann ging es ins Penaltyschießen, in dem Rudi Lorenz für die Entscheidung sorgte.
Knapp 700 Zuschauer sahen am Sonntag beim 4:0 Erfolg gegen den ERV Schweinfurt einen starken Auftritt der Gladiators. Die erste Chance des Heimteams brachte in der 4. Minute auch gleich das erste Tor: Nach einem Schuss von Rudi Lorenz stocherte Axel Schütz den Puck ins Tor. In einer spannenden Partie gelang Erding in der 11. Minute das 2:0. Ales Jirik hatte sich den Puck erkämpft, auf Alex Gantschnig zurückgelegt und Timo Borrmann vollstreckte aus kurzer Distanz. Im zweiten Abschnitt wurde die Partie von beiden Seiten noch intensiver geführt, blieb aber Dank einer guten Leistung der Unparteiischen stets im Rahmen. Die Vorisek-Truppe spielte weiter sehr konzentriert und mit viel Leidenschaft. Der unbändige Einsatzwille wurde schließlich auch belohnt. In Überzahl traf Rudi Lorenz unhaltbar zum 3:0. Schweinfurt agierte nun noch offensiver und hatte gute Möglichkeiten, doch Viona Harrer hielt - wie schon am Freitag - erstklassig. Weil Schweinfurt aber nie aufsteckte und immer wieder gefährlich vor dem Erdinger Gehäuse auftauchte, durften sich die Gastgeber nicht zu sicher fühlen. Die Erlösung dann in der 56. Minute, als Kapitän Stefan Peipe den Puck zum 4:0 über die Linie drückte.
Aufgrund einer starken Mannschaftsleistung sind die Gladiators auch nach dem vierten Spieltag ungeschlagen. Belohnt wird dies mit Platz 1. Allerdings ist dies nur eine Momentaufnahme und nichts wäre jetzt schlechter, als sich auszuruhen. Denn schon am nächsten Freitag müssen Jirik und Co zu Hause gegen den ERC Sonthofen wieder mit Leidenschaft zu Werke gehen. Gelingt dies, könnte abermals „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ durch das Stadion hallen.