Gladiators sind Nummer eins im Landkreis

Markus Poetzel zurück in ErdingMarkus Poetzel zurück in Erding
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6:4-Sieg, 1800 Zuschauer, grandiose Stimmung – so könnte das Landkreisderby zwischen den Erding Gladiators und dem ESC Dorfen zusammen gefasst werden. Dass am Ende die Herzogstädter jubeln durften, lag an einem überragenden zweiten Drittel, in dem die Sternkopf-Truppe die Eispiraten mit 5:1 vom Eis fegten.

Beide Teams begangen sichtlich verhalten und waren auf Fehlervermeidung aus. Erst gegen Mitte des ersten Drittels rissen die Gladiators die Partie an sich und kamen durch Jirik und Breiteneicher zu Chancen. Völlig überraschend dann die 1:0-Führung für den ESC durch Patrice Dlugos. Anschließend übersäte der ESC Anhang im Torjubel die Eisfläche mit Papierschnipsel, was die beiden Schiedsrichter zum vorzeitigen Abbruch der ersten 20 Minuten bewog. In der Pause fand Trainer Sternkopf dann scheinbar die richtigen Worte, denn seine Truppe zeigte ein ganz starkes zweites Drittel. Tore durch Breiteneicher, Harrer, Steinmann und Pfeiffer machten aus dem Rückstand eine 4:1-Führung. Auf den Anschlusstreffer durch Seisenberger antwortete Krzizok noch vor dem Pausentee mit dem Treffer zum 5:2. Im letzten Abschnitt kam der ESC durch Geisberger zunächst zum 5:3-Anschluss, doch Ales Jirik, der seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert hat, krönte seine Leistung mit dem Tor zum 6:3. Den Endstand zum 6:4 stellte schließlich Dominik Gerbl dar.

Los geht es am 13. Februar beim Bayernliga-Primus Peißenberg. Das erste Heimspiel steigt am 15. Februar um 18 Uhr gegen den ECDC Memmingen. Das nächste Heimderby steht dann am 22. Februar um 18 Uhr auf dem Programm. Das letzte Heimspiel der Zwischenrunde ist am 27. Februar um 20 Uhr gegen Peißenberg.

Groß war die Freude bei den Anwesenden der Pressekonferenz nach dem Derby-Sieg. Dort nämlich gaben die Gladiators die Vertragsverlängerung von Ales Jirik bekannt. Der sympathische Tscheche wird zwei weitere Jahre im Trikot der Gladiators auflaufen. Vor drei Jahren wechselte der Stürmer in die Herzogstadt, wo er schnell zum Publikumsliebling wurde. Kein Wunder, ist der 27-Jährige doch mit 136 Scorerpunkten (58 Tore, 78 Assist) aus 93 Pflichtspielen der beste Scorer der letzten Jahre. Auch als Nachwuchstrainer wird Ales Jirik weiter dafür sorgen, dass die jungen Cracks schon bald ähnlich flink über das Eis fahren, wie ihr Trainer.


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