Gelungener Auftakt im Wolfsbau

Sekera beim Auftakt gesperrtSekera beim Auftakt gesperrt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nach dem guten Auftritt gegen Deggendorf entschied Bayernligist VER Selb das Spiel gegen den Ost-Regionalligisten ECC Preussen Juniors Berlin mit 6:4 (2:1, 4:1, 0:2) für sich.

Die Gastgeber musste einige Male in Unterzahl agieren. Wie schon in der Partie am Freitag in Deggendorf stand man aber in der Defensive sicher und erarbeitete sich selbst gute Konterchancen. Siegeris und Co. scheiterten allerdings knapp am Gehäuse, Thumms Schuss sicherte sich mit Mühen Torhüter Leonhardt. Die ersehnten Tore fielen schließlich kurz vor der Pausensirene. Die Wölfe in Überzahl, Sekera bediente Hermle auf der linken Seite, der wie schon am Vortag das Zuspiel gekonnt ausnutzte und zur Führung traf. Nur 35 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten der Gäste. Verantwortlich die Youngster-Reihe. Bauer und Schade steuerten die Scheibe auf Schwarzmeier, der zum 2:0 den gegnerischen Keeper zu überwinden wusste. Berlin fand aber schnell den Anschluss. Ulitschka saß in der Kühlbox, während Reuter zum 2:1 einnetzte.

Auch der zweite Abschnitt begann früh mit einer Powerplay-Situation. Trotz guter Möglichkeiten von Schneider und Waßmiller blieb ein Torerfolg verwehrt. Zunächst noch, denn nur wenige Momente später präsentierten die Hausherren aus der eigenen Zone eine souveräne Kombination, die mit dem 3:1 durch Thielsch belohnt wurde. Zwar kam Berlin durch Hurbanek wieder auf 3:2 heran, doch Lamich zeigte bei einer 1:1-Situation sein Können und zirkelte den Puck in die Maschen. Nur eine Minute später erneuter Jubel in der Eissporthalle. Siegeris erhöhte hier auf 5:2. Die Stimmung auf den Rängen war nun natürlich bestens, das Spiel der Wölfe gefiel, zumal der nächste Treffer nicht lange auf sich warten ließ. Schneiderrs Schuss von der blauen Linie konnte der inzwischen eingewechselte Keeper Rüger zwar parieren, im Nachschuss war jedoch Hendrikson zur Stelle.

Im Schlussabschnitt schalteten die Wölfe eine Gang zurück. Berlin kam so durch Giermann noch einmal heran. In der Folge passierte aber nicht mehr viel. Selbst ein fünf Minuten andauerndes Überzahlspiel, darunter zwei Minuten bei 5:3, brachte nichts Zählbares. Wenngleich Berlin kurz vor Ende den 6:4-Schlusstand markierte, so war das Publikum mit dem Auftritt der eigenen Mannschaft zufrieden und feierte mit ersten La-Ola-Wellen. Bereits am kommenden Freitag, 20 Uhr, wartet mit dem ambitionierten Oberligisten Rosenheim der nächste harte Brocken im Wolfsbau.

Tore: 1:0 (16:13) Hermle (Sekera, Lamich; 5-4), 2:0 (16:48) Schwarzmeier (Schade, Bauer), 2:1 (18:13) Reuter (Leciejewski, Giermann; 5-4), 3:1 (24:05) Thielsch (Waßmiller, Hendrikson), 3:2 (27:23) Hurbanek (Tittus; 4-4), 4:2 (28:11) Lamich (4-4), 5:2 (29:16) Siegeris (Setzer), 6:2 (26:29) Hendrikson (Schneider, Waßmiller), 6:3 (44:04) Giermann (Tittus, Reuter), 6:4 (57:34) Mix (Janke, Neugebauer; 5-4). Strafen: Selb 18, Berlin 20 + 5 + Spieldauer (Berger). Zuschauer: 594.