Gegen Memmingen Charakter gezeigtTSV Peißenberg

Gegen Memmingen Charakter gezeigtGegen Memmingen Charakter gezeigt
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Die Vorzeichen zu diesem Spiel standen nicht gut – war schon vorher bekannt, dass acht Spieler für diese Partie fehlen werden, dazu gesellte sich aufgrund einer Verletzung im zweiten Spieldrittel noch Marco Mooslechner. Mit gerade zwölf Feldspielern begannen die Eishackler das Spiel gegen einen der Favoriten in der Bayernliga, den ECDC Memmingen.

Die Partie startete in offensiven Angriffen beider Mannschaften. So verzeichnete Peißenberg die erste Chance bereits in der ersten Spielminute, als Buchwieser einen Schuss von der blauen Linie abfeuerte, der aber für Niemz im Memminger Tor keine Gefahr bedeutete. Das Spiel wog nun hin und her, Memmingen konnte sich eine leichte Überlegenheit erspielen, die sich mit der 1:0-Führung in der achten Minute zeigte. Michael Polaczek spielte Simon Michael mustergültig vor dem Tor an, der keine Mühe hatte, aus zwei Metern zu verwandeln. Einen Konter verwertete Martin Schweiger zur 2:0-Führung der Memminger. Die Indians drückten jetzt wieder mächtig aufs Tor.  

Schwungvoll begann das zweite Drittel. Nach einer angezeigten Strafe schob Krafczyk in der 21. Minute die Scheibe zu Martin Schweiger, der von der blauen Linie unhaltbar für Barth zum 3:0 abzog. Peißenberg fand jetzt besser ins Spiel und konnte durch Weindl in der 23. Minute auf 1:3 verkürzen. Er überlistete Niemz mit einem Rückhandschlenzer. Nach mehreren klaren Einschussmöglichkeiten, unter anderem konnten Flo Barth und Martin Weckerle ihre Alleingänge nicht erfolgreich abschließen, doch noch der verdiente Lohn der Angriffsbemühungen. In der 38. Minute wurde Martin Hinterstocker mustergültig von Dominik Ebentheuer in Szene gesetzt. Er spielte die komplette Memminger Abwehr aus, sein Torschuss ging jedoch vorbei. Den Abpraller versenkte Sebastian Buchwieser zum 2:3-Anschlußtreffer. Die Freude war so groß, dass die Abwehr vernachlässigt wurde. Aus dem Anschlussbully heraus erhöhte Memmingen auf 4:2 in der 39. Minute. Patrick Zimmermann nutzte das Zuspiel von Alain Joanette.

Nach dem letzten Wechsel kämpften die Eishackler um eine Ergebnisverbesserung. Die Angriffe wurden immer wieder durch die Memminger Verteidigung gestört. Pech in der 44. Spielminute, als Peißenberg nur den Pfosten traf. Eine Unachtsamkeit im Angriffsdrittel der Memminger brachte Memmingen in Puckbesitz, Michael Pfaff konnte den allein auf Felix Barth zustürmenden Spieler nur zu Lasten eines Fouls stoppen. Den fälligen Penalty verwandelte Ronny Zientek sicher zum 5:2-Zwischenstand. Peißenberg bemühte sich weiter um eine Resultatsverbesserung. Nachdem sich Tobias Maier und Marc Stotz nach einer kleinen Rangelei auf der Strafbank ausruhen durften, sahen die Zuschauer einen klasse Angriff der Peißenberger. Aus der Abwehr heraus lief die Scheibe über Michael Pfaff auf Sebastian Buchwieser, der den mitgelaufenen Flo Barth mustergültig bediente. Der Schuss in der 48. Minute zum 3:5-Endstand war für den eingewechselten Torhüter Alexander Reichelmair unhaltbar.