Flößer erkämpfen sich 3:3 in Senden

Die ersten Eckpfeiler stehenDie ersten Eckpfeiler stehen
Lesedauer: ca. 2 Minuten

„Die ganze Mannschaft zeigte von der ersten Minute an einen super Kampfgeist“, so zeigte sich 2. Vorsitzender Jürgen Kieslich nach dem Spiel begeistert von der Leistung des ERC Lechbruck beim ersten Punktspiel der Landesliga Bayern-West am Freitagabend in Senden. Mit lediglich zwei Torhütern und elf Feldspielern, davon vier Junioren und eine Dame, reiste der ERC zum euphorisierten Aufsteiger 1. EC Senden. Nicht dabei waren diesmal Bernd Schweinberger (krank), Björn Michels (beruflich verhindert), Maxi Lory (verletzt), Johannes Albl (gesperrt) und Pius Pfanzelt (Studium). Am Ende stand ein 3:3-Remis.

Angeführt vom neugewählten Kapitän des ERC Lechbruck, Pietro Vacca, zeigte sich die junge Flößertruppe trotz aller personellen Schwierigkeiten von Beginn an von der besten Seite. Der ERC machte sofort viel Druck auf des Gegners Tor und in der 4. Spielminute war es dann Pietro Vacca (Marco Fichtl, Markus Schneider) der zum 1:0 für die Flößer einschoß. Die Senden Crocodiles wirkten kurzzeitig geschockt, kamen dann im Lauf des ersten Drittels aber besser ins Spiel. Senden erspielte sich ein leichtes optisches Übergewicht, die klareren Torchancen hatte jedoch der ERC durch nadelstichartige und schnell vorgetragene Konter. Doch in der elften Minute war es dann Senden mit dem 1:1-Ausgleich durch Torsten Mascha, was gleichzeitig der Pausenstand war.

Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild wie ersten Spielabschnitt: Senden mit etwas mehr Spielanteilen, die Flößer mit gefährlichen Kontern. Doch jetzt waren es die Crocodiles, die mit 2:1 in Führung gingen. Torschütze war Armin Nußbaumer in der 23. Minute. Doch auch von diesem Rückschlag ließen sich die ERC-Cracks nicht beeindrucken. Konzentriert und mit hohem Einsatz wurden weiterhin Torchancen erarbeitet und mit dem 2:2-Ausgleich in der 27. Minute durch Topscorer Markus Schneider belohnt.

Der letzte Spielabschnitt hatte es dann in sich: Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, mit zahlreichen hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten. ERC-Torhüter Markus Echtler war, gerade in dieser Phase des Spiels, mit einer starken Leistung der Turm in der Schlacht und gab dadurch seiner Hintermannschaft den notwendigen Rückhalt. Doch gegen den erneuten Führungstreffer der Hausherren in der 49. Minute durch Markus Schmid war auch er machtlos. Aber die Flößer gaben nicht auf und kämpften verbissen um den Ausgleich. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Sendener Tor, das vom ebenfalls stark haltenden Alexander Stöhr gehütet wurde. Zwei Minuten vor dem Ende wurde das Team von Trainer Richard Kolb für seinen aufopferungsvollen Einsatz belohnt: Michael Hölzle schoß auf Zuspiel von Pietro Vacca und Markus Schneider zum hochverdienten und vielumjubelten 3:3-Ausgeich für den ERC Lechbruck ein.